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Wie Sie die TCO von Mobilgeräten berechnen können

Es ist schwierig, die Gesamtbetriebskosten von Mobilgeräten im Unternehmen zu bestimmen, da viele Faktoren zusammenkommen. Unsere Best Practices helfen, die TCO genau zu berechnen.

Die Gesamtbetriebskosten für Enterprise-Geräte zu berechnen, ist komplizierter, als nur die Datentarife für jeden Angestellten zusammenzurechnen.

Ganz gleich, ob eine Organisation sich für ein BYOD- (Bring Your Own Device) oder COPE-Modell (Corporate-Owned, Personally Enabled) entscheidet, es gibt eine Fülle von einzubeziehenden Faktoren, um die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) einer Flotte von Mobilgeräten zu berechnen. Organisationen sollten Folgendes einkalkulieren: Kosten für Carrier oder Gebührenzuschüsse, Hardware – dazu zählen Telefone, Tablets, Laptops und Zubehör – Enterprise Mobility Management (EMM), IT- oder Security-Mitarbeiter für das Management der Geräte und Netzwerke, die Mobilgeräte unterstützen.

Laut Wandera, einer Firma für mobile Sicherheit mit Sitz in London, geben Organisationen in den USA jährlich durchschnittlich 1625 Euro für Mobilgeräte pro Mitarbeiter aus. Wenn Organisationen zusätzliche Services bereitstellen, zum Beispiel Mobile Application Management (MAM) sowie Identitäts- und Authentifizierungsmechanismen, kann die TCO von mobilen Geräten allerdings 1.765 Euro pro Mitarbeiter übersteigen.

BYOD versus COPE: Berechnen der TCO von Mobilgeräten

Um die TCO für mobile Geräte zu kalkulieren, beginnen Sie mit den Kosten des Geräts selbst. Die TCO für Mobilgeräte kann unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob die Organisation sich für BYOD oder COPE entscheidet. Bei BYOD können die Mitarbeiter ihr eigenes Gerät in die Firma mitbringen. COPE-Pläne hingegen erlauben es den Nutzern, unter einigen, vom Unternehmen akzeptierten Geräten auszuwählen, aber die Firma ist Besitzer dieser Geräte.

Organisationen mit BYOD können für das Telefon bezahlen oder einen Zuschuss entweder für das Gerät oder den Datentarif gewähren. Ein Standardzuschuss für eine Organisation liegt zwischen 45 und 65 Euro pro Nutzer und Monat. Organisationen können sich auch entscheiden, alle paar Jahre ein neues Gerät zu bezahlen und einen Teil der monatlichen Datengebühren zu übernehmen.

Organisationen, die auf COPE setzen, müssen wiederum sowohl die Kosten für den Datentarif als auch für das Gerät übernehmen. Unternehmens-Datentarife kosten ebenfalls zirka 45 und 65 Euro pro Anwender und Monat, aber diese Kosten reduzieren sich nach zwei Jahren, wenn das Gerät abbezahlt ist. Anschließend bezahlt die Organisation 35 bis 45 Euro pro User und Monat. In vielen Fällen ist die TCO von Mobilgeräten bei einem COPE-Plan langfristig gesehen geringer.

Andere Kostenfaktoren für die TCO von Mobilgeräten

Enterprise Mobility Management ist ein weiterer Kostenaspekt, den Organisationen berücksichtigen müssen. Die Kosten von EMM-Suiten sind in den letzten Jahren gestiegen, da neue Funktionen hinzugefügt wurden, zum Beispiel MAM und Analyseverfahren. Darüber hinaus müssen Organisationen auch einen IT-Admin bestimmen, der die Systeme verwaltet.

EMM-Plattformen verursachen Kosten von 35 bis 45 Euro pro Nutzer und Monat für On-Premises-Installationen und 45 bis 60 Euro pro User und Monat für Cloud-basierte Systeme. Allerdings sind in den Kosten für On-Premises-Plattformen weder Server noch Wartung enthalten. Cloud-basierte Systeme sind daher in der Regel preiswerter als On-Premises-Plattformen, doch Organisationen müssen möglicherweise Kompromisse in Sachen Anpassung und Sicherheit eingehen.

Organisationen sollten das richtige EMM implementieren und die richtigen Policies nutzen, um die Produktivität zu steigern. Außerdem sollten sie die schwankenden Kosten von COPE und BYOD im Auge behalten sowie regelmäßig überprüfen, welche Policy am besten für ihr Team funktioniert. Die IT sollte Server, Patches und Updates stets auf dem aktuellen Stand halten. Schließlich kann Downtime die größte Quelle für versteckte Kosten sein.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2019 aktualisiert

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