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Probleme mit Intune App Protection und Outlook-App vermeiden

Auf Smartphones und Tablets mit der Outlook-App funktioniert das Synchronisieren von Kontakten manchmal nicht. Mit diesen Schritten haben Endbenutzer weniger Probleme damit.

Die mobilen Outlook-Apps integrieren sich gut in Microsoft Intune, aber Benutzer könnten damit einige Probleme bekommen, wenn sie ihre Outlook-Anwendungen mit Exchange Online verbinden.

Wenn Administratoren den Outlook-Anwendern die Synchronisierung ihrer Postfächer in Exchange Online ermöglichen möchten, sollten sie die Benutzer ermutigen, Outlook-Apps auf Apple iOS oder Google Android zu verwenden. So können sie Datenlecks vermeiden.

Eine Möglichkeit dazu bieten die Intune App Protection Policies (APP), die Datenlecks verhindern, wenn Mitarbeiter mobile Geräte sowohl für persönliche als auch für arbeitsbezogene Aufgaben nutzen. Die IT-Abteilung kann diese Richtlinien sowohl auf registrierte als auch auf nicht registrierte mobile Geräte in der Outlook-App anwenden.

Aufgrund von Änderungen in Intune und Outlook können Administratoren allerdings auf einige Probleme mit Intune App Protection stoßen.

Outlook-App

Benutzer können ihre Kontakte in den nativen Kontaktanwendungen auf iOS- und Android-Geräten häufig nicht anzeigen, wenn sie Outlook verwenden.

Dies kann vom Betriebssystem und dem Registrierungsstatus des Geräts abhängen, aber dies kann beabsichtigt sein. Apple und Google kümmern sich nun um die Trennung von persönlichen und geschäftlichen Daten, die strikt den Anforderungen der EU-DSGVO entspricht.

Abbildung 1: Die Kontaktsynchronisierung können Sie in der Outlook-App aktivieren, wenn sie Kontakte speichern aktivieren (hier beim iPhone).
Abbildung 1: Die Kontaktsynchronisierung können Sie in der Outlook-App einschalten, indem sie die Option Kontakte speichern aktivieren (hier beim iPhone).

Die Kontaktsynchronisierung ist standardmäßig nicht aktiviert, daher sollte die IT-Abteilung die Benutzer anweisen, die Synchronisierung ihrer Kontakte mit ihren Intune-verwalteten mobilen Geräten zu aktivieren. Endbenutzer können dies in der Outlook-App in den Einstellungen unter Konten nach Antippen des jeweiligen Kontos erledigen. Dort finden Sie den Punkt Kontakte speichern, den der zu aktivieren ist.

Android Enterprise

Wenn die IT-Abteilung Android Enterprise in Intune auf den Geräten der Benutzer aktiviert und Outlook als Teil des Arbeitsprofils verwendet, müssen die Anwender die Kontaktsynchronisierung auf die gleiche Weise aktivieren. Die Administratoren müssen aber auch den Zugriff der Benutzer auf Kontakte im Arbeitsprofil über die native Wähltastatur in Android ermöglichen.

Die IT-Abteilung sollte die Einstellungen in Android Enterprise so konfigurieren, dass Benutzer dies machen können:

  • Suche nach Kontakten im Arbeitsprofil aus der nativen Kontakt-App;
  • Anzeigen von Arbeitskontakt-Rufnummern in einem persönlichen Profil; und
  • Kontakte über Bluetooth teilen.

Wenn die Administratoren diese Einstellungen nicht konfigurieren, können die Benutzer nicht über ihre persönlichen Profile auf die Kontakte im Arbeitsprofil zugreifen.

Apple iOS

Wenn die IT-Abteilung ein iOS-Gerät verwaltet und Outlook über Microsoft Intune bereitstellt, gelten die Kontakte als Geschäftsdaten. Daher kann Outlook die Kontakte nicht in der Kontakte-App speichern, wenn die IT-Abteilung die Gerätebeschränkungen für das Anzeigen von Unternehmensdokumenten in nicht verwalteten Anwendungen oder das Anzeigen von nicht unternehmenseigenen Dokumenten in Unternehmensanwendungen blockiert hat.

Um diese Probleme zu beheben, sollten Administratoren sicherstellen, dass diese Einstellungen auf Not Configured beziehungsweise Nicht konfiguriert gesetzt sind.

Wenn IT-Administratoren dennoch verhindern wollen, dass Benutzer Daten zwischen Firmen- und privaten Anwendungen austauschen, können sie die Intune App Protection Policies verwenden.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2018 aktualisiert

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