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Enterprise Collaboration Service und der mobile Traffic

Smartphones und Notebooks werden für Enterprise Collaboration Services eingesetzt. Das belastet allerdings die mobilen Netzwerke und die Datenpakete der Firmen stark.

In unserer mobilen Welt sind Enterprise Collaboration Services möglicherweise ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite lassen sich mit den Tools Dokumente konsolidieren, die ansonsten die E-Mail-Services und Bandbreite verstopfen. Auf der anderen Seite können Enterprise Collaboration Services mehrere Bereiche zusammenfassen. Mobile Telefone lassen sich zum Beispiel für die Sprachkommunikation und Kurznachrichten nutzen und Notebooks für Eingaben via Tastatur und Screen Sharing.

In einigen Fällen wird die Kollaboration nur über die App durchgeführt. Dann sind simultane Sprache und Teilen des Bildschirms möglich. Da die Enterprise Collaboration Services immer mehr integriert werden, sorgen sie natürlich auch für mehr mobilen Traffic.

Viele Telekommunikationsanbieter erlauben aber keine Anrufe, wie sie über WLAN möglich sind und die meisten Apps lassen sich so konfigurieren, dass sie nur via Wi-Fi kommunizieren. In so einem Fall ist das erhöhte Datenaufkommen im mobilen Netzwerk des Unternehmens nur minimal.

Haben Unternehmen Datenpakete bei mehreren Telekommunikationsanbietern, werden viele Anrufe, die aus dem gleichen Netzwerk kommen, nicht auf die enthaltenen Minuten angerechnet. Firmen sollten bei mobilen Flatrate-Paketen aufpassen, die die Bandbreite nach Erreichen eines gewissen Datenvolumens drosseln. Enterprise Collaboration Services funktionieren dann vielleicht nicht mehr angemessen oder gar nicht mehr. Das Problem lässt sich aber einfach umgehen, indem Sie auf WLAN-Services umsteigen oder die Zusammenarbeit auf ein Notebook oder einen Computer verlagern.

Damit Sie die Enterprise Collaboration Services und die Endgeräte der Anwender in einem WLAN ausreichend versorgen können, ändern sich die Anforderungen an die Bandbreite sehr wahrscheinlich. Die bisherige Bandbreite reicht vielleicht einfach nicht mehr aus.

Das Problem lösen Sie, indem Sie auf Wi-Fi mit höherer Geschwindigkeit umstellen. Mehr Antennen und Kanäle sind notwendig, um die erhöhte Zusammenarbeit reibungslos zu ermöglichen. Beachten Sie, dass dafür auch mehr Switch-Ports und ein leistungsfähiges LAN notwendig sind. Fügen Sie eine weitere Antenne hinzu, verdoppeln sich die Datenspuren, sofern sich die Signale nicht gegenseitig stören. Störungen beim Signal lassen sich verhindern, indem Sie die entsprechenden Kanäle und deren Platzierung überwachen sowie sicherstellen, dass sie sich optimal in Ihre Umgebung einfügen.

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Artikel wurde zuletzt im März 2018 aktualisiert

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