Studie: Die Digital Revolutionaries sind auf dem Vormarsch

Laut einer weltweiten Studie des Netzwerkherstellers Aruba sind Mitarbeiter mit digitalen Arbeitsplätzen produktiver, motivierter, zufriedener und fühlen sich generell wohler.

Aruba wollte in seiner Studie The Right Technologies Unlock the Potential of the Digital Workplace den geschäftlichen und menschlichen Nutzen von stärker digital gesteuerten Arbeitsplätzen untersuchen. Die zur Atmosphere 2018 EMEA vorgestellten Ergebnisse zeigen laut dem Netzwerkhersteller außerdem, dass technologisch weniger fortschrittliche Unternehmen Gefahr laufen, hinter der Konkurrenz zurückzufallen und unattraktiv für Spitzenkräfte zu werden. Allerdings ergab die Befragung auch, dass die Mitarbeiter wider besseren Wissens größere Risiken bei der Daten- und Informationssicherheit eingehen.

Aruba nennt die technologieaffinen Mitarbeiter mit hohen Ansprüchen an die Digitalisierung Digital Revolutionaries, also digital Revolutionäre. Die Nachzügler der Digitalisierung werden als Digital Laggards bezeichnet. Die Digital Revolutionaries sind laut Aruba auf dem Vormarsch, während den weniger digital engagierten Digital Laggards droht, den Anschluss zu verlieren.

Folgende Trends lassen sich laut Aruba aus der Studie ableiten:

  1. Die digitalaffinen Beschäftigten sind zufriedener. 74 Prozent der Digital Revolutionaries geben die Job-Zufriedenheit mit gut bis sehr gut an, bei den Digital Laggards sind es nur 49 Prozent. Bei der Work-Lifebalance steht es 70 zu 49 Prozent zu Ungunsten der Nachzügler und beim Wohlbefinden 75 zu 53 Prozent.
  2. Neue Consumer-Technologie und intelligentere IoT-basierte Raumsysteme verändern den physischen Arbeitsplatz. 72 Prozent der Befragten gaben an, dass der digitale Arbeitsplatz als komplett interaktive Umgebung implementiert werden sollte, die sich vollautomatisch anpasst und aktualisiert. 61 Prozent wollen eine intensivere Nutzung von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). IoT-Technik lässt die Grenzen zwischen Gebäude-Management und IT verschwimmen, unterstützt automatische Temperatur- und Beleuchtungssteuerung (24 Prozent), sprachaktivierte und drahtlose AV-Technologie für Konferenzräume sowie unternehmensinterne Mobil-Apps mit standortspezifischen Informationen (jeweils 23 Prozent).
  3. Die mit der Automatisierung verbundenen Vorteile werden erkannt. 93 Prozent der Befragten nehmen an, dass eine größerer Einsatz von digitalen Technologien zu Verbesserungen am Arbeitsplatz führt. 71 Prozent glauben, dass der digitale Arbeitsplatz in den nächsten fünf bis zehn Jahren voll automatisiert werden sollte. 56 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass der digitale Arbeitsplatz der Zukunft effizienter sein wird.
  4. Die Arbeitnehmer sind sich zwar der Cybergefahren bewusst, aber gehen trotzdem Risiken bei Netzwerkverbindungen und Datensicherheit ein. 52 Prozent der Mitarbeiter achten immer auf die Cybersicherheit. Allerdings gestehen 70 Prozent, dass sie sich im letzten Jahr riskant verhalten haben. 47 Prozent nutzen nicht die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Sicherheitssoftware.
Empfehlungen zu Technologiestrategie, digitalen Arbeitsplätzen und IT-Sicherheit.
Abbildung 1: Empfehlungen zu Technologiestrategie, digitalen Arbeitsplätzen und IT-Sicherheit.

Über die Studie

Für die Studie zum digitalen Arbeitsplatz (PDF) wurden weltweit 7.000 Arbeitnehmer im Zeitraum von April bis Mai 2018 befragt. Die Teilnehmer kamen aus Unternehmen/Organisationen aller Größen und dem öffentlichen Sektor. Der Schwerpunkt der Befragung lag auf den Bereichen Industrie, Behörden, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Bildung, Finanzen und Infomationstechnologie. Die Gespräche wurden online und telefonisch geführt. Befragt wurden Teilnehmern aus Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Mexiko, Niederlande, Singapur, Spanien, Südkorea, Vereinigte Arabische Emirate und USA.

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2018 aktualisiert

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