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IT-Prioritäten 2017: Die IT-Budgets in der DACH-Region

Die Investitionsvorhaben und IT-Budgets fallen 2017 verhaltener aus. Mehr Geld gibt es für die Cloud, weniger für Personal und externe Dienstleister.

Im November 2016 hat TechTarget weltweit IT-Entscheider nach ihren Plänen für das Jahr 2017 befragt. Dabei wurde nach dem erwarteten Budget für die IT und nach den Plänen gefragt, in welche Bereiche das Geld fließen soll und wo gespart wird.

Für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) nahmen im Jahr 2015 46,4 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr IT-Budget für 2016 steigen würde. Für das Jahr 2017 sind insgesamt nur noch 34,7 Prozent optimistisch. Im Vorjahr gingen außerdem insgesamt 10,5 Prozent der Befragten von einem Rückgang ihres IT-Budgets aus. Für das Jahr 2017 rechnen aber nur 8,2 Prozent damit, weniger Geld zur Verfügung zu haben. 35,7 Prozent rechnen 2017 mit dem gleichen IT-Budget wie für das Vorjahr. Zusammengefasst kann man auch mit Blick auf die Zahl der unentschlossenen Teilnehmer sagen, dass die IT-Budgets 2017 in der DACH-Region wohl nicht stark steigen, sondern eher stagnieren werden.

Abbildung 1: Ein im Vergleich zum Vorjahr höherer Anteil der Befragten geht davon aus, dass sich das IT-Budget nicht verändern wird.

In Frankreich und Großbritannien nehmen beispielsweise jeweils nur rund 27 Prozent der Befragten an, dass ihr Budget sich nicht verändern wird. 37 Prozent (Frankreich) beziehungsweise 40 Prozent (UK) gehen von einem höheren IT-Budget aus. Allerdings rechnen 34 Prozent in Frankreich und 30 Prozent in Großbritannien mit weniger Geld für die IT. Das relativiert die DACH-Zahlen in positiver Hinsicht.

Abbildung 2: Die Bereiche, in denen die Investitionen im Jahr 2017 steigen werden.

Zu den Top-2-Bereichen im IT-Umfeld, in denen die Investitionen im DACH-Raum steigen sollen, zählen Cloud-Services, Backup/Disaster Recovery und Softwareanschaffungen. In Sachen Hardware folgen Server und Storage auf den Plätzen vier und fünf.

Abbildung 3: In diesen Bereichen wird in 2017 weniger investiert.

Dann wäre noch die Frage, wo weniger investiert werden soll. Mit jeweils 38 Prozent liegen vier Themen vorne. Server und Storage führen diese Liste an. Auch für externe Dienstleistungen und Personal wollen die IT-Verantwortlichen weniger ausgeben.

Fazit

In der DACH-Region werden die IT-Budgets 2017 geringer als in den Vorjahren steigen. Überwiegend werden die IT-Verantwortlichen mit dem Geldbetrag auskommen müssen, den sie schon 2016 zur Verfügung hatten. Im Vergleich zu Frankreich und Großbritannien ist allerdings die Zahl der pessimistischen IT-Verantwortlichen geringer, die mit einem niedrigeren Budget leben müssen.

Die Investitionen in Cloud-Services bleiben wie schon im Vorjahr auf hohem Niveau. Für Personal und externe Dienstleistungen scheint das Geld dagegen 2017 knapper zu werden.

Über die IT-Priorities 2017

Für die DACH-Umfrage wurden 141 IT-Profis aus Deutschland, Österreich und Schweiz befragt. Aus Deutschland nahmen 98 IT-Mitarbeiter und Manger teil, Österreich war mit 26 Befragtem dabei und 17 Personen kamen aus der Schweiz.

Abbildung 4: Die berufliche Tätigkeit der befragten IT-Profis.

Abweichungen von den 100 Prozent für den Gesamtwert in den Diagrammen rühren von Rundungen her. Bei einigen Fragen waren außerdem Mehrfachnennungen möglich.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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