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IT Asset Management in virtuellen Umgebungen

Tools für IT Asset Management helfen Firmen, ihre IT-Ressourcen effizient zu dokumentieren und Transparenz zu schaffen – auch in virtualisierten Umgebungen.

Firmen können mit Hilfe von Tools für das IT Asset Management ihre IT-Ressourcen und die Komponenten ihrer IT-Infrastruktur effizient nachverfolgen und dokumentieren. In einem virtualisierten Unternehmen ist IT Asset Management noch wichtiger.

Selbst in sehr konsolidierten und kompakten Unternehmensumgebungen kann das Management der IT Assets ein komplexer Prozess sein, der eine Automatisierung erfordert. Manuelles Zählen und Management der IT-Komponenten gehört der Vergangenheit an. Bei einer scheinbar grenzenlosen Anzahl von eingesetzten Geräten benötigen Unternehmen mehr Unterstützung als je zuvor, um Informationen zu entdecken, zu speichern und deren Nutzung zu verfolgen. Es geht um Transparenz.

Da sie den unvermeidlichen Weg in Richtung Virtualisierung gehen und zunehmend auch Anwendungen aus der Cloud einsetzen, wird es für die meisten modernen Unternehmen immer schwieriger, den richtigen Mix aus IT-Asset-Management-Tools zu finden.

IT-Organisationen benötigen Werkzeuge, mit denen sie IT-Ressourcen identifizieren, Daten aufzeichnen und Aktivitäten auf Servern, Speichergeräten, Computern, Peripheriegeräten, Druckern, Monitoren, Anwendungen und anderen Elementen überwachen können. Auto-Discovery-Tools sind in solchen Unternehmen unverzichtbar. IT-Experten müssen entweder agentenlose Tools einsetzen, die sich durch die Umgebung scrollen und nach IP-Adressen suchen, oder agentenbasierte Tools, die im Netzwerk ausgeführt werden.

Suche nach Software und Hardware

In einer virtuellen oder Cloud-Umgebung heißt das: Der Schwerpunkt liegt auf der Identifizierung und Überwachung von softwarebasierten Assets und traditionellen Hardwareressourcen. Traditionelle kommerzielle Softwarelizenzen befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Es ist wichtig zu verstehen, wo diese Lizenzen eingesetzt werden und welche Möglichkeiten bestehen, um Kosten zu sparen.

Da sich die Art und Weise der Vertragsgestaltung zwischen Unternehmen und den Softwareanbietern stark verändert, muss die IT-Abteilung sicherstellen, dass sie die Lizenzbedingungen einhält, sprich sie nicht zu viele Lizenzen für Anwendungen kauft beziehungsweise für eingesetzte Programme adäquat bezahlt.

Darüber hinaus müssen Unternehmen Lizenzen loswerden, die sie nicht oder nur unzureichend nutzen. Dieser Prozess hilft den Firmen, Gebühren für ungenutzte Lizenzen zu vermeiden und die Wartungskosten zu senken.

Letztlich unterscheiden sich die Ziele beim IT Asset Management in einem virtualisierten Unternehmen nicht von denen einer traditionelleren Umgebung: Unternehmen müssen in der Lage sein, Ausgaben für den Kauf von Assets, die Wartung und den laufenden Support effektiv zu verteilen. Mit geeigneten IT-Asset-Management-Tools können sie die Ausgaben kontrollieren, Verschwendung vermeiden und effizienter werden. Zudem bieten die Tools die Möglichkeit, zukünftige Anforderungen vorherzusagen und so zu planen, damit sie die optimale Zukunftstechnologie erwerben.

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Artikel wurde zuletzt im Juli 2018 aktualisiert

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