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Arista-Switches: Hohe Performance dank ultrageringer Latenz

Die Switches von Arista Networks punkten mit ultrageringer Latenz. Das bietet genug Performance etwa für große Data Center oder Cloud Computing.

Es ist, insbesondere im Vergleich zu anderen Anbietern, nicht gerade günstig, ein Campus-LAN aufzubauen, das aus Switches von Arista Networks mit ultrageringer Latenz besteht. Aber wenn es Ihnen um eine hohe Performance geht, gehört Arista in jedem Fall auf Ihre Auswahlliste.

Ein Grund dafür ist Aristas Linux-basiertes Extensible Operating System (EOS). Die auf Linux basierende Software bildet das Betriebssystem für jeden von Arista angebotenen Switch und ermöglicht eine einheitliche Management-Erfahrung, unabhängig davon, welche Hardware eine Organisation einsetzt.

Die meisten Kunden von Arista sind darauf angewiesen, dass gewaltige Datenmengen mit ultrageringer Latenz transportiert werden. Obwohl Cloud- und Internet-Service-Provider einen Großteil der Arista-Kundenbasis ausmachen, verfügt das Unternehmen über eine breite installierte Basis in vertikalen Industrien, etwa bei Regierungsstellen sowie in der Finanz-, Medien- und Entertainmentbranche.

Arista-Switches mit ultrageringer Latenz: Vorteile für die Zugriffsschicht

Im Low-End-Bereich der Arista-Switches für die Konnektivität auf der Zugriffsschicht (Access Layer) findet sich die 7010T-Serie. Diese Multilayer Switches würden die meisten anderen Anbieter höchstwahrscheinlich als High-End-Zugriffs-Switches bezeichnen. Zu den Funktionen gehören 48 Ports mit 10/100/1000-Schnittstellen für Gigabit Ethernet und vier SFP+-Uplinks, die eine Konnektivität von bis zu 10 GBit/s pro Port liefern. Hochverfügbarkeitsfunktionen für die Hardware, zum Beispiel redundante und Hot-Swapping-fähige Stromversorgungen und Lüftereinheiten, sind standardmäßig enthalten. Beachten Sie, dass Arista für keines seiner Produkte – entweder modulare oder Fixed-Form-Switches mit Line Cards – Power over Ethernet (PoE) anbietet.

Campus-LAN-Switches von Arista: Optionen für die Verteilungsschicht

Bei den Verteilungs- und Kern-Switches punktet Arista mit einer Vielzahl von Optionen, so dass an dieser Stelle die Performance und Flexibilität von Arista-Architekturen besonders gut zur Geltung kommt. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist die 7250QX-Serie. Diese 2U-Fixed-Port-Switches bieten QSFP+-Ports mit 256x10 GBit/s oder 64x40 GBit/s, die eine Performance mit ultrageringer Latenz liefern. In puncto Durchsatz zeichnet sich der 7250QX aus durch Paket- und Frame-Weiterleitung von bis zu 3,84 Milliarden Paketen pro Sekunde (Packets Per Second, PPS). Die EOS-Software verfügt über erweiterte Routing-, Switching- und Sicherheitsfunktionen, die es mit allen anderen Anbietern aus der gleichen Kategorie aufnehmen können.

Für mehr Flexibilität hinsichtlich der Port-Dichte sind die Arista-Switches der 7300X-Serie modular aufgebaut und werden in Chassis geliefert, die vier, acht oder 16 Line Cards unterstützen. Das größte Switch-Chassis unterstützt bis zu 512x40 GBit/s- oder 2048x10 GBit/s-Ethernet-Schnittstellen. Was die Weiterleitungsraten betrifft, so kann die 7300X-Plattform bis zu 30 Milliarden PPS bewältigen. Und falls Sie Unterstützung für 100 GBit/s pro Port benötigen, empfiehlt sich der 7320X als weiteres, modular aufgebautes Produkt, das über vier oder acht Slots für Line Cards verfügt. Das bietet Kapazität für maximal 256x100 GBit/s-, 256x40 GBit/s- oder 1024x10 GBit/s-Schnittstellen. Der 7320X ist für eine Weiterleitungskapazität von 38 Milliarden PPS und eine Switching-Kapazität von mehr als 50 TBit/s ausgelegt.

Preisgestaltung und Support für Arista-Produkte

Hardware, Software und Supportverträge von Arista können nur über autorisierte Arista-Partner gekauft beziehungsweise abgeschlossen werden. Der jeweilige Partner entscheidet über den verbindlichen Kaufpreis für alle Produkte. Für alle Arista-Switches mit ultrageringer Latenz gilt standardmäßig ein eingeschränkter Austausch für ein Jahr und eine Austauschzeit von bis zu zehn Arbeitstagen. Das Unternehmen bietet darüber hinaus Supportverträge, Service Level Agreements (SLA) für die Hardware, technischen Support, Online-Training sowie Zugriff auf die aktuellsten EOS-Updates und -Patches.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2017 aktualisiert

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