Lancom Systems GmbH

Lancom: Vier 802.11ac Wave 2 Access Points für bis zu 1.733 MBit/s

Lancom bietet die neuen Access Points in je zwei Leistungs- und Gehäusevarianten für Unternehmensnetzwerke und repräsentative Umgebungen an.

Der deutsche Hersteller Lancom hat vier neue Access Points (AP) für den IEEE-Standard 802.11ac Wave 2 vorgestellt. Der Lancom LN-1702 und LN-1700 sind Dual Radio Access Points und bieten 4x4 Multi-User MIMO (MU-MIMO). Die Modelle Lancom LN-862 und LN-860 arbeiten mit 2x2 MU-MIMO.

Die vier Indoor Access Points für den professionellen Einsatz besitzen je ein Funkmodul für 802.11n und 802.11ac Wave 2. Damit versorgen sie 802.11n-Clients im 2,4-GHz-Frequenzband und 802.11ac-fähige Endgeräte im 5-GHz-Band. Laut Lancom sind sie außerdem voll abwärtskompatibel zu älteren WLAN-Standards wie IEEE 802.11a/b/g/n und unterstützen DFS (Dynamic Frequency Selection).

Die Geräte der LN-17xx- und LN-86x-Serie unterscheiden sich in ihrer Leistungsfähigkeit und sind jeweils in zwei Gehäuse- sowie Antennenkonfigurationen zu haben. Die Access Points mit ausschließlich internen Antennen sind speziell für den Einsatz in exklusiven und modernen Räumlichkeiten gedacht. Sie sollen unauffällige High-Performance-WLANs mit zuverlässiger Funkabdeckung oder komfortable Hotspot-Lösungen (beispielsweise in Hotels, Restaurants, Universitäten, Bibliotheken) ermöglichen. Die Access Points mit den externen Antennen sind weniger unauffällig, ermöglichen aber beispielsweise in Büroumgebungen eine flexiblere WLAN-Ausleuchtung.

Die vier neuen Access Points von Lancom.
Abbildung 1: Die vier neuen Access Points von Lancom.

Die Access Points besitzen je zwei Gigabit-Ethernet-Ports für die Verbindung zum drahtgebundenen Netzwerk. Alle vier Geräte können darüber per PoE (IEEE 802.3at) oder per Netzteil mit Strom versorgt werden. Alle Access Points der LN-17xx- und LN-86x-Serie lassen sich autark, per WLAN-Controller oder über die Lancom Management Cloud (LMC) verwalten.

In Sachen Sicherheit sind IEEE 802.11i mit WPA2- und AES-Verschlüsselung sowie IEEE 802.1X/EAP für Umgebungen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf geboten.

Lancom LN-1700 und Lancom LN-1702

Die beiden 4x4 MU-MIMO-Geräte besitzen jeweils sieben Antennen. Beim Lancom LN-1700 sind alle Antennen im Gehäuse untergebracht. Der Lancom LN-1702 besitzt dagegen sechs externe und eine interne Antenne.

Im parallelen Betrieb mit 2,4 und 5 GHz sind laut Lancom maximal 1.733 MBit/s bei 802.11ac Wave 2 und bis zu 450 MBit/s bei 802.11n möglich.

Lancom LN-860 und Lancom LN-862

Die 2x2 MU-MIMO-Modelle kommen mit jeweils vier Antennen aus. Beim Modell LN-680 sind sie alle im Gehäuse eingebaut und beim Lancom LN-862 alle als externe Antennen ausgeführt.

Der parallele Betrieb mit 2,4 und 5 GHz ermöglicht laut Hersteller bei 802.11ac Wave 2 maximal 867 MBit/s und bei 802.11n bis zu 300 MBit/s.

Preise und Verfügbarkeit

Laut Lancom sind der LN-1702 und der LN-1700 ab sofort für je 849 Euro netto verfügbar. Die Access Points LN-862 und LN-860 haben einen Listenpreis von 629 Euro netto.

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