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SD-WAN as a Service und Managed SD-WAN-Service im Vergleich

Software-defined-WAN-Technologie wird in verschiedenen Geschäftsmodellen angeboten. Dazu gehören auch SD-WAN as a Service und gemanagte SD-WAN-Services.

Die SD-WAN-Technologie (Software-defined WAN) ist eine beliebte Option, um die Konnektivität in verteilten Unternehmen mit Zweigstellen zu verbessern. Ein breites Spektrum von Anbietern offeriert SD-WAN-Services in verschiedenen Geschäftsmodellen und Verbrauchsmethoden. SD-WAN gibt es zum Beispiel als Appliance, via Software-Lizenz, als SD-WAN as a Service und als gemanagten Service. Jedes Kaufmodell hat spezielle Vorteile und Nachteile.

Gemanagte SD-WAN-Services

Ein häufiger Ansatz bei SD-WAN ist der gemanagte Service. Ein gemanagter Netzwerkservice ist ein Geschäftsmodell, bei dem Netzwerkanwendungen und Services komplett zu einem Service-Provider ausgelagert sind. Der Service-Provider stellt Hardware, Software, Netzwerk und Transportservices zur Verfügung, um die gewünschte Anwendung oder den Service bereitzustellen. Für entsprechende Uptime und ausreichend Performance gibt es angemessene Service-Level Agreements (SLA). Der Managed-Service-Provider (MSP) ist für das Monitoring sowie Management und Sicherheit des WAN-Services zuständig. Es werden häufig Verträge über ein oder mehrere Jahre abgeschlossen. Die Preise hängen außerdem von der Anzahl der Außenstellen, den Standorten, den Verbindungsgeschwindigkeiten und den dazugehörigen SLAs ab.

Gemanagte Netzwerk-Services sind bei IT-Abteilungen beliebt, die sich keine Gedanken um die Verbindungen der Zweigstellen und Data Center machen wollen. Die Unternehmen setzen beim Betrieb der WANs auf Firmen wie zum Beispiel AT&T, Verizon und CenturyLink. MSPs schicken sich an, SD-WAN-Technologien in ihre Portfolios aufzunehmen. Meist geschieht das in Partnerschaft mit einem SD-WAN-Technologieanbieter wie Cisco, VMware, Riverbed, Citrix, CloudGenix oder Versa Network.

Ein Vergleich zwischen SD-WAN as a Service und gemanagtem SD-WAN-Service.
Abbildung 1: Ein Vergleich zwischen SD-WAN as a Service und gemanagtem SD-WAN-Service.

SD-WAN as a Service

Software as a Service (SaaS) ist ein Software-Verteilungsmodell, bei dem ein Drittanbieter Anwendungen hostet und sie den Kunden über ein Netzwerk zur Verfügung stellt. SaaS ist ein Ausgabemodell für Technologien, das in der Regel als monatliches Abonnement abgerechnet wird. Bei SD-WAN as a Service ist normalerweise der Kunde für Monitoring, Management und Änderungen des SD-WANs verantwortlich. Dafür steht ihm ein Cloud-basiertes Management-Portal zur Verfügung. Der Endkunde muss möglicherweise mit einem oder mehreren Service-Providern Verträge für die WAN-Anbindungen zu den Zweigstellen abschließen. Damit sind MPLS, Breitbandinternet oder LTE gemeint.

Kunden von SD-WAN as a Service profitieren von den neuesten Funktionen. Durch das Cloud-basierte Management sind Upgrades einfach. Die Anwender bezahlen für die Funktionen, die sie auch nutzen. Sie können sehr flexibel Funktionalität erhöhen oder verringern.

Aryaka, Mode and Cato Networks bieten SD-WAN as a Service, bei denen private WAN-Verbindungen möglich sind. Viele andere Provider von SD-WAN-Technologie bieten ihre Software als Abonnement wie in einem SaaS-Modell an. Doyle Research erwartet noch weitere As-a-Service-Angebotsarten, die voraussichtlich im Laufe des Jahres 2019 verfügbar sein werden.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2018 aktualisiert

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