Definition

QAM (Quadrature Amplitude Modulation) - Quadraturamplitudenmodulation

Mitarbeiter: Robert Boschen

QAM ist das Akronym für Quadrature Amplitude Modulation, zu Deutsch Quadraturamplitudenmodulation. Das ist eine Methode, um zwei AM-Signale (amplitude-modulated / amplitudenmoduliert) in einem einzigen Kanal zu kombinieren. Auf diese Weise wird die effektive Bandbreite verdoppelt. QAM wird in digitalen Systemen zusammen mit PAM (Pulse Amplitude Modulation) eingesetzt. Das gilt vor allen Dingen bei drahtlosen Anwendungen.

In einem QAM-Signal gibt es zwei Träger. Dabei besitzen beide die gleiche Frequenz, allerdings ist die Phase um 90 Grad verschoben. Das entspricht einem Viertel eines Zyklus und daraus leitet sich der Ausdruck Quadratur ab. Ein Signal nennt sich I-Signals und das andere Q-Signal. Mathematisch gesehen lässt sich eines der Signale als Sinuskurve und das andere als Kosinus darstellen. Die beiden modulierten Träger werden an der Quelle für die Übertragung vereint. Am Ziel werden die beiden Träger separiert und die Daten aus beiden extrahiert. Im Anschluss fügt das entsprechende System die Daten wieder wie im ursprünglichen Modulationsschema zusammen.

Siehe auch Bandbreite, Modulation und Wireless.

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Diese Definition wurde zuletzt im November 2016 aktualisiert

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