Definition

Jitter

Mitarbeiter: John Burke

1. Bei VoIP (Voice over IP) bezeichnet man Jitter als die Zeitschwankung zwischen den eintreffenden Paketen. Diese werden durch Netzwerkstaus, Verzögerungen beim Timing oder Änderungen der Routen hervorgerufen. Mithilfe eines sogenannten Jitter Buffers kann man gegen Jitter vorgehen.

2. Jitter ist eine gewisse Abweichung oder Verschiebung bei Impulsen eines hochfrequenten digitalen Signals. Der Name Jitter (deutsch: Flackern, Fluktuation, Schwankung) lässt bereits erahnen, dass es hier zu Unregelmäßigkeiten beim Signal kommen kann. Die Abweichung kann die Amplitude, das Timing der Phasen oder die Breite des Impulssignals betreffen. Eine weitere Definition ist: Die Zeitspanne der Frequenzabweichung des Signals von seiner optimalen Lage. Zu den Gründen für Jitter gehören elektromagnetische Interferenzen und Crosstalk mit anderen Signalen (Nebensignaleffekte). Jitter kann dafür verantwortlich sein, dass ein Bildschirm flackert. Ebenfalls kann sich das Phänomen negativ auf die Performance einer CPU (Prozessor) in einem PC auswirken. Bei Audiosignalen kann es zu Knacken führen. Ebenso könnte Jitter für den Verlust bei Datenübertragungen zwischen Netzwerkgeräten verantwortlich sein. Wie viel Jitter tolerierbar ist, hängt in erster Linie von der jeweiligen Applikation ab.

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Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2015 aktualisiert

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