Definition

Common Internet File System (CIFS)

Mitarbeiter: Peter Capone und Nikolay Kultashev

Das Common Internet File System (CIFS) ist ein Protokoll, mit dem Programme Anfragen nach Dateien und Diensten an Remote-Computer im Internet senden können. CIFS verwendet das Client-Server-Modell. Ein Client-Programm richtet eine Anfrage an ein Server-Programm (das in der Regel auf einem anderen Rechner läuft), um auf eine Datei zuzugreifen oder eine Nachricht an ein Programm zu übermitteln, das auf dem Server ausgeführt wird. Der Server nimmt die angeforderte Aktion entgegen und sendet eine Antwort zurück.

CIFS ist eine öffentliche beziehungsweise offene Variante des von Microsoft entwickelten und genutzten Server-Message-Block-Protokolls (SMB). Genau wie das SMB-Protokoll baut CIFS auf TCP/IP auf, läuft aber auf einer höheren Ebene als das Internetprotokoll. CIFS gilt als Ergänzung zu vorhandenen Internet-Anwendungsprotokollen wie dem File Transfer Protocol (FTP) und dem Hypertext Transfer Protocol (HTTP).

Mit CIFS können Sie:

  • lesend und schreibend auf Dateien zugreifen, die sich auf dem Server befinden
  • mithilfe spezieller Sperren Dateien für andere Clients freigeben
  • Verbindungen im Falle eines Netzwerkfehlers automatisch wiederherstellen
  • Unicode-Dateinamen verwenden

 

Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2014 aktualisiert

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