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Wie passen IoT-Sensoren und SD-WAN zusammen?

Es gibt immer mehr IoT-Sensoren, die immer mehr Daten sammeln. Herkömmliche WANs sind damit häufig überlastet. Abhilfe könnte SD-WAN (Software-defined WAN) schaffen.

Man sieht es bei IoT-Projekten (Internet of Things) immer wieder, dass es an Planung und Voraussicht im Hinblick auf das darunterliegende Netzwerk fehlt. Oftmals liegt der Fokus auf der Konfiguration und dem Einsatz der IoT-Sensoren. Das bedeutet, welche Daten sie sammeln und wo die Daten im Endeffekt gespeichert werden.

Das Netzwerk ist sicherlich eine Schlüsselkomponente bei der Übertragung der IoT-Daten von Punkt A nach Punkt B. Deswegen ist das Netzwerkdesign für das Internet der Dinge wesentlich wichtiger als viele glauben. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn IoT-Sensoren breit in einem WAN (Wide Area Network) gestreut sind.

Bei vielen IoT-Projekten ist die Echtzeitanalyse von gesammelten Daten notwendig, die von dutzenden, hunderten oder tausenden an Sensoren stammen. In den meisten Fällen werden die gesammelten Daten zu einem zentralen Repository geschickt. In diesem Pool analysiert sie eine entsprechende Software. Zeit ist natürlich entscheidend und die Analyse setzt schnelle und zuverlässige Verbindung zwischen den IoT-Sensoren und dem Daten-Repository voraus. Herkömmliche WAN-Verbindungen bringen möglicherweise die notwendige Netzwerkintelligenz nicht mit, um die IoT-Daten optimal im WAN zu transportieren.

Deswegen müssen Sie für IoT auf neue Technologien wie zum Beispiel SD-WAN (Software-defined WAN) setzen. Das Konzept hinter SD-WAN ist, zwei oder mehr WAN-Verbindungen mit künstlicher Intelligenz zu kombinieren. Die Daten wandern dann auf den optimalen Pfaden zum endgültigen Ziel. Netzwerk-Administratoren verwenden eine Kombination an Internet-Breitbandverbindungen und privaten Verbindungen wie zum Beispiel MPLS. Sobald die WAN-Verbindungen die IoT-Sensoren mit den zentralisierten IoT-Daten-Repositores verbinden, können die SD-WAN-Administratoren das WAN so konfigurieren, dass es wichtige IoT-Daten identifiziert. Sie werden dann priorisiert und über den schnellsten Pfad ans Ziel geschickt.

SD-WAN hilft dabei, Stau im WAN oder andere Ausfälle zu vermindern. Probleme werden automatisch erkannt und die IoT-Daten können sich ohne Unterbrechung im WAN bewegen. SD-WAN hilft unter bestimmten Umständen auch, die Kosten zu senken. Zum Beispiel könnte SD-WAN gewissen IoT-Sensoren erlauben, sich zu zwei oder mehreren Internet-Breitbandverbindungen zu verbinden.

Weil SD-WAN den besten Pfad aussuchen kann, finden viele Unternehmen, dass teure MPLS-Verbindungen unnötig sind. SD-WAN ist also nicht nur in der Lage, die Performance des IoT-Arsenals zu verbessern, sondern spart möglicherweise auch noch Geld.

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Nächste Schritte

Das Internet der Dinge verändert die Netzwerkplanung

Die ersten Schritte für eine SD-WAN-Implementierung

Gratis-eBook: Ratgeber SD-WAN

Artikel wurde zuletzt im Mai 2018 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Software Defined Networking (SDN)

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