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Wie helfen Netzwerk-Management-Systeme bei der Fehlersuche?

Was können IT-Abteilungen tun, um Netzwerk-Management-Systeme und Tools für das Performance-Management von Anwendungen zu kombinieren, um die Fehlerbehebung zu optimieren?

Die Transformation des Unternehmens von einer analogen zu einer digitalisierten, softwaredefinierten Umgebung stellt die IT-Abteilung aus Management-Sicht vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen. Kombinieren Sie Netzwerk-Management-Systeme mit Tools für das Performance-Management von Anwendungen, dann lassen sich solche Herausforderungen einfacher meistern.

Bisher hat sich die IT-Administration mit Insellösungen beholfen, aber solche Herangehensweisen werden schnell wirkungslos. Die Performance von Anwendungen hängt immer mehr von End-to-End-Transaktionen ab, die in stark virtualisierten und verteilten Umgebungen ablaufen. Viel Spielraum für schlechte Qualität gibt es nicht. Der Druck liegt nun auf den IT-Abteilungen, die für die Optimierung der Netzwerk-Performance zuständig sind.

Den IT-Abteilungen stehen scheinbar endlos Management-Tools zur Verfügung, mit denen Sie Performance-Probleme aufspüren, diagnostizieren und beheben können. Die Produkte beurteilen die Performance entweder aus Sicht der Anwendung oder aus dem Blickwinkel der Netzwerkinfrastruktur.

Diese Vorgehensweise hat wahrscheinlich beim Management physischer und logischer Umgebungen gewirkt. Heute sind aber Software-defined Networking (SDN), Network Functions Virtualization (NFV) und die Cloud mit im Spiel. Die IT muss sich deswegen ganzheitlich um die virtualisierten Anwendungsumgebungen kümmern.

Es ist einfach unzureichend, wenn Sie zwischen verschiedenen Konsolen für Netzwerk und Performance-Monitoring für Anwendungen springen müssen, um das Performance-Problem isolieren und ausmerzen zu können. Die IT-Abteilungen arbeiten gebietsübergreifend, um die Performance für die Anwendungen zu optimieren. Gleichzeitig wollen sie, dass die Hersteller die Monitoring-Optionen für Infrastruktur und Anwendungen vereinen, um damit orchestrierte Umgebungen besser zu unterstützen. Es werden also verbesserte Netzwerk-Management-Systemen gebraucht.

Im Laufe der vergangenen Jahre sind sowohl bei netzwerkorientierten als auch bei APM-Plattformen (Application Performance Management) Metriken von der anderen Seite eingeflossen. Man verspricht sich davon, dass die IT-Abteilung Performance-Probleme einfacher identifizieren kann. Damit sind zum Beispiel Auslastung der Ressourcen oder stockende Performance gemeint. Werden die Einblicke für Anwendungen und Infrastruktur konsolidiert, sollte die IT-Abteilung Probleme effizienter lösen können.

Auf dem Papier hören sich solche Produkte sehr fortgeschritten und innovativ an. In einer produktiven Umgebung wird einem aber schnell klar, dass es immer noch große Lücken gibt. Unternehmen müssen oft noch auf herkömmliche Tools zurückgreifen und das Ganze ist eine herbe Enttäuschung.

Im Laufe der Zeit wird sich die IT immer damit abfinden müssen, neue Rollen zu übernehmen und über den Tellerrand gucken zu müssen. Gleichzeitig werden Netzwerk- und APM-Werkzeuge immer enger zusammenrücken. Das wird zwar nicht über Nacht passieren, aber der Fortschritt bei den Netzwerk-Management-Systemen wird weitergehen und ein effizienteres Management der digitalen Infrastruktur ermöglichen.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2018 aktualisiert

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