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Wie geht man bei Problemen mit der Netzwerk-Performance vor?

Ein Mix aus aktivem und passivem Monitoring ist für Unternehmen oft die beste Möglichkeit, Probleme bei der Netzwerk-Performance zu identifizieren und zu lösen.

Design und proaktives Performance-Monitoring sind die Garanten für optimale und konsistente Servicequalität im Netzwerk. Die Transparenz im Netzwerk ist heutzutage aber problematisch, weil die Unternehmensumgebungen immer stärker virtualisiert und verteilt sind. Sie brauchen aber tiefe Einblicke, wenn Sie nach Problemen im Netzwerk suchen.

Die IT-Abteilungen sind starkem Druck ausgesetzt. Sie müssen die strengen Service-Level erfüllen, damit unternehmenskritische und betrieblich wichtige Prozesse funktionieren. Um dies zu erreichen, benötigen die IT-Abteilungen die richtigen Tools, um den Datenverkehr und die Systeme zu überwachen, Vorfälle zu kennzeichnen und Probleme zu beheben. Unternehmen stehen für die Fehlerbehebung der Netzwerk-Performance mehrere Optionen zur Verfügung. Aber gerade die Vielfalt dieser Services macht es so schwierig, die richtige Wahl zu treffen.

Der erste Schritt zur Auswahl der geeigneten Tools zur Fehlerbehebung bei der Netzwerkleistung besteht darin, die allgemeinen Charakteristika der Umgebung zu verstehen. Ist das Netzwerk beispielsweise direkt mit einem Partner oder einer anderen Drittanbieterumgebung verbunden? Gibt es Querverbindungen zwischen Public Clouds und Private Clouds?

Es gibt zwei grundlegende Herangehensweisen, solche Umgebungen zu überwachen. IT-Profis können passives oder aktives Monitoring des Traffics einsetzen, um Probleme bei der Konfiguration oder andere Aspekte zu identifizieren, die die Leistung negativ beeinflussen. Passives Monitoring setzt auf das Sammeln von Paketen. Dabei wird der Traffic eines Ports über ein Netzwerk-Tap für Trends und Analysen kopiert. Beim aktiven Monitoring wird künstlicher Traffic auf das Netzwerk gelegt, um Routing-Probleme, Black Holing und andere Probleme mit der Netzwerk-Performance zu finden.

Die Befürworter beider Lager diskutieren gerne die Wirksamkeit der jeweils anderen Methode. Die Realität sieht aber so aus, dass Unternehmen durch einen Mix aus den beiden Services profitieren können. Passives Monitoring bietet ein Fenster zur Aktivität, womit sich Trends ausmachen lassen. Die aktive Überwachung bietet IT-Gruppen einen Echtzeit-Testmechanismus, um Probleme zu isolieren und Verbesserungen vorzunehmen. So lassen sich die Probleme minimieren.

Firmen setzen oft auf eine Mischung zwischen lokalen (On-Premises) und SaaS-Monitoring-Tools, um die Aktivitäten in ihren Netzwerken zu beobachten. Die SaaS-Produkte lassen sich erweitern, um die Aktivitäten außerhalb der Firewall zu überwachen. Damit wird oftmals Traffic verfolgt, der in die Cloud oder Umgebungen Dritter fließt.

Es verhält sich wie bei jeder anderen Technologie: Damit Unternehmen das Maximum aus einem Tool für die Fehlerbehebung bei der Netzwerk-Performance herausholen, müssen die IT-Abteilungen die Daten ständig beobachten und bewerten. Die IT-Abteilungen müssen außerdem hin und wieder neu bewerten, wie effektiv und qualitativ hochwertig der Service ist, der ihnen hilft, wenn es zu Problemen bei der Netzwerk-Performance kommt.

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Artikel wurde zuletzt im September 2018 aktualisiert

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