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Welche Rolle spielt Automation beim Netzwerk-Provisioning?

Automation in der IT kann Geld und Zeit sparen, ihre Einführung kann aber auch zu Problemen führen. Die IT-Abteilung muss die Prozesse deswegen sehr genau kennen.

Glauben Sie ruhig dem Hype: Automation wird wesentliche Änderungen in der IT bewirken. Die IT muss Software so nutzbar machen, dass sich die Prozesse ständig an den Endkunden anpassen. Es ist nur ein logischer Schritt in einer sich schnell entwickelnden Technologie.

Die Automation in der IT wird durch Software ermöglicht. Sie führt sich wiederholende sowie vorhersehbare Aufgaben auf eine standardisierte Weise durch und befolgt dabei vorher festgelegten Richtlinien. IT-Automation wird die Bereitstellung von Netzwerkressourcen verbessern, weil dadurch keine unnötigen Kosten entstehen und der Risikofaktor Mensch bei redundanten Aufgaben keine Rolle mehr spielt.

Es gibt natürlich auch Komplikationen. Die Automation in der IT schreitet bei den Management-Tools für Infrastruktur und Services sehr schnell voran. Es gibt aber Komplikationen und einige Bereiche sind noch verbesserungswürdig.

Die Prozesse im Griff zu haben, ist der Schlüssel zum Erfolg

IT-Abteilungen kennen die Prozesse und die entsprechenden Abhängigkeiten oft nicht gut genug, um IT-Automation effizient implementieren zu können. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn sich Unternehmen in einem größeren Umstellungsprozess befinden. Damit sind zum Beispiel Umstrukturierungen gemeint, die Änderungen bei Prozessen verlangen, die aber wiederum nicht gut definiert sind.

IT-Automation kann auch das Maß an Kontrolle reduzieren, die Experten über Unteraufgaben und übergreifende Prozesse haben. Das ist unter Umständen ein Problem, sollte eine Firma bei der IT einschneidende Umstellungen vornehmen, bei der sich sowohl Technologie als auch Personal verändern.

Eine Integration mit existierenden Tools kann ebenfalls zu Schwierigkeiten führen. Das ist ein häufiges Problem beim Management von IT-Infrastruktur. Oftmals haben die IT-Abteilungen nicht das notwendige Fachwissen im eigenen Haus, um die Integration erfolgreich durchführen zu können. Das führt zu verlorener Zeit und zusätzlichen Kosten.

Integration von Ressourcen und Unternehmenskultur beim Bereitstellen von Netzwerkressourcen

Eines der größten Probleme bei der IT-Automation ist die Unternehmenskultur und die Belegschaft. Muss die IT-Abteilung seltener manuell eingreifen, gibt es weniger Interaktion mit den Endanwendern. In Unternehmen, in denen Kontakte sehr gut gepflegt werden, kann das zu weniger Zufriedenheit beim Endanwender führen. Produziert die IT-Automation allerdings bessere Resultate, erhöht sich die Zufriedenheit sehr wahrscheinlich.

Sollten sich das Provisioning von Ressourcen und andere Aufgaben automatisieren lassen, gibt es in der IT-Abteilung natürlich die Befürchtung, dass wesentlich weniger Personal gebraucht wird. Einige Schätzungen besagen, dass sich bis zu 80 Prozent aller IT-Prozesse automatisieren lassen. Deswegen schwebt über einem Großteil der IT-Beschäftigten das Damoklesschwert der Kündigung.

Um das zu vermeiden, muss die IT-Abteilung die Pläne des Unternehmens in Sachen Automation kennen und auch auf dem Radar haben, was andere Firmen tun. Die IT-Belegschaft muss ihr Wissen auf dem aktuellen Stand halten und sich notfalls in andere Bereiche orientieren. Dazu gehört zum Beispiel Cybersecurity, weil hier die Nachfrage im Moment relativ hoch ist.

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Artikel wurde zuletzt im März 2018 aktualisiert

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