SearchNetworking fragt nach: Aastra im UC-Markt

Unified Communications ist Software, Beratung und Hardware

Aastra-Geschäftsfüher Anderas Latzel: „Wir verbauen unseren Kunden die UC-Zukunft nicht, wir öffnen sie.“

 


Im April dieses Jahres übernahm der kanadische Telekommunikationskonzern Aastra das Telefonanlagengeschäft von Ericsson für fast 70 Millionen Euro. Zuvor hatte das Unternehmen die Telefonanlagen-Divisionen von der Schweizer Ascom übernommen (September 2003), der europäischen EADS (Februar 2005) und der deutschen DeTeWe (2005).
Der Konzern sieht sich nun gut positioniert im Markt für Unified Communications. Andreas Latzel, Geschäftsführer der Aastra GmbH und CEO der Aastra DeTeWe Gruppe in Deutschland, definiert Sprache als Prozess. Unified Communications besteht aus Software, viel Beratung und ein wenig Hardware, von der sich der Hersteller nicht trennen will.
Vielmehr will Aastra Migrationspfade aufzeigen, insbesondere für die Unternehmen, die mit spitzem Bleistift rechnen. Offene Schnittstellen seien dabei unabdingbar – für die Einbindung in die Kommunikationsanwendungen von Microsoft und Cisco etwa, aber auch für die Nutzung von fremden Clients wie Telefonen von Drittanbietern.
Latzel erläutert in dem rund 14 Minuten dauernden Interview mit SearchNetworking-Redakteurin Ulrike Ostler zudem, für welche Kunden sich Switch- und Server-Architekturen eignen, ob Konsolidierungen anstehen und welche Rolle Fixed Mobile Convergence im UC-Umfeld einnimmt.

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