Die Öffentliche Verwaltung in Deutschland hat vom Réseaux IP Européens Network Coordination Centre (RIPE NCC) einen /26-Block an IPv6-Adressen erhalten. Das verpflichtet zu IPv6-Projekten. Verantwortlich für die Beschaffung ist das Referat IT 5, IT-Infrastrukturen und IT-Sicherheitsmanagement des Bundes vom Bundesministerium (BMI) des Innern. Hier arbeitet und koordiniert Constanze Bürger.
Sie informiert in dem 15minütigen Ad-hoc-Video-Interview mit SearchNetworking-Redakteurin Ulrike Ostler, das am Rand des IPv6-Kongresses des De-CIX stattfand, über den Stand der Dinge. Unter anderem kommen zwei Projekte unter der Federführung des BMI zur Sprache: die Deutschland-Online-Infrastruktur (DOI) für das Koppelnetz von Bund, Ländern und Kommunen sowie die Migration der Netze des Bundes (NdB) und die Konsolidierung der Ressort-übergreifenden Regierungsnetze IVBB und IVBV/BVN.
Sie erläutert zudem, wie die Adressen auf die Öffentliche Hand in den Ländern und den Kommunen verteilt werden und erklärt, dass und warum ihr Referat einen Best-Practice-Leitfaden zur Organisation und Technik, etwa Routing, Anschlüsse, DNS und Spezifikation erarbeitet. Dieser soll nicht nur für die öffentliche Verwaltung taugen, sondern auch für Unternehmen interessant sein.
Schließlich begründet Bürger, warum sie die jetzigen Vergabe-Richtlinien von IPv6-Adressen für gerecht hält und sich gegen eine Änderung wehrt.
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