Das IPv6-Team von Dirk Kurfürst saß in Dresden, dort, wo sein Arbeitgeber Qimonda Halbleiter fertigte. Ohne funktionsfähige IT keine Produktion; das schuf auch für die Umstellung von IPv4 auf IPv6 eine der wesentlichen Rahmenbedingungen. Auf keinen Fall durfte die Migration den Betrieb in Mitleidenschaft ziehen.
„Wir wollten wissen wie sich IPv6 anfühlt“, sagt Kurfürst, „einen Wissensvorsprung schaffen und den Forderungen von Geschäftspartnern sowie den Behördenvorgaben aus verschiedenen Ländern nachkommen.“
Diese Ziele konnten nicht nur durch eine Netzwerkanpassung erreicht werden. Auch ein Tunneling kam nicht in Frage. Vielmehr sollten Clients mit Servern im LAN, WAN und der verteilten DMZ über das Internet Protokoll, Version 6, kommunizieren können.
In dem ersten Teil seines dreiteiligen Exkurses über die IPv6-Migration begründet Dirk Kurfürst in rund 15 Minuten, warum das IPv6-Projekt aufgesetzt wurde, mit welchen Zielen und unter welchen Bedingungen.
Teil 2 beschäftigt sich mit dem Windows IP-Stack und der Vergabe von Iv6-Adressen.
Teil 3 behandelt die Überraschungen in der DMZ, im LAN und im WAN.
Ein Video-Interview mit SearchNetworking-Redakteurin Ulrike Ostler hebt vorab ein paar kritische IPv6-Punkte aus dem Projekt hervor:
Interview mit IPv6-Anwender fördert typische Probleme zutage
Zum Nachlesen:
IPv6 schlägt IPv4 – Aber warum steigt keiner um?
„Provider spielen eine Schlüsselrolle bei der IPv6-Migration“
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