Als nach jahrelanger, zähflüssiger Datenübertragung via 56k Modem im Sommer 1999 deutschlandweit das Projekt Digital Subscriber Line (DSL) startete, brach eine Online-Revolution für Wirtschaft und Privathaushalte aus. Denn DSL bedeutete einen 13fachen Geschwindigkeitsgewinn beim Surfen.
Laut aktueller Studien kann sich mehr als die Hälfte der Deutschen ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Nach einer von Alcatel-Lucent initiierten Studie wollen 84 Prozent privater und beruflicher Nutzer selbst in der jetzigen Wirtschaftkrise nicht am Breitbandzugang sparen.
Jetzt steht nach Darstellung der Telekom die nächste Generation DSL in den Startlöchern. Mobilfunk, Festnetz, TV und Webdienste wachsen zusammen. Ein flächendeckendes Glasfasernetz soll die gigantischen Datenmengen zukünftig transportieren.
Rund 50 Milliarden Euro würde der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes kosten. Ein hoher Invest für Staat und Telekommunikationsbranche.
„Breitband ist notwendig, um den Standort Deutschland zu profilieren“, meint Franz-Reinhard Habbel vom Deutscher Städte- und Gemeindebund in dem Video, das von der Telekom anlässlich des runden DSL-Geburtstags gedreht wurde. „Wir brauchen in den nächsten Jahren ein Hochleistungsnetz in Deutschland, um wettbewerbsfähig bleiben zu können.“
Das Video startet übrigens mit dem typischen Modem-Geräusch. So mancher Anwender in DSL-unterversorgten Gebieten, wird diese Geräuschkulisse bis heute nicht los. Für andere ist sie pure Nostalgie.
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