Wie Unternehmen vom Internet der Dinge (IoT) profitieren können

Das Internet der Dinge ist nicht nur für Privatpersonen interessant. Auch Unternehmen können von den neuen Entwicklungen profitieren.

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Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) besteht aus verschiedenen Maschinen oder Geräten, die miteinander...

via Internet verbunden sind. In der Regel handelt es sich hier um eine drahtlose Verbindung. 

Tragbare Geräte wie zum Beispiel Fitness-Armbänder und Smartwatches sind derzeit möglicherweise die bekanntesten IoT-Geräte, die sich auf dem Markt befinden. Sie sind allerdings nur eine kleine Teilmenge des gesamten Trends.

Das Internet der Dinge wird die IT-Abteilungen vor ziemliche Herausforderungen stellen. Als allgemeine Strategie lässt sich bisher sicherlich identifizieren, dass die IT-Abteilungen die Unternehmensdaten und die dazugehörigen Endpunkte so gut wie möglich schützen sollten

Vernetzte Fahrzeuge und Wohnungen sind bereits zwei Bereiche, in denen sich das IoT schon heute mehr und mehr einnistet.

IoT-Geräte werden sicher auch Daten durch Endgeräte des Unternehmensnetzwerks übertragen. Die meisten Unternehmensbereiche, die mit dem IT-Management etwas zu tun haben, sorgen sich meist in erster Linie um mitgebrachte Geräte. Über die IoT-Geräte oder das von der Firma gestellte Netzwerk macht man sich dagegen meist weniger Sorgen.

Beim Thema Netzwerksicherheit und IoT-Richtlinien zeichnet sich allerdings eine ziemliche Zwickmühle ab. Als Unternehmen sind Sie aufgefordert, Ihren Angestellten die Tools, Zugänge oder Policies proaktiv zur Verfügung zu stellen, die sie für ein effektives Arbeiten benötigen. Begrenzen Sie diese Möglichkeiten, dann schaffen Sie möglicherweise Barrieren für manche Nutzer, was sich schließlich negativ auf deren Produktivität auswirken könnte.

Die Analysten bei IDC schätzen, dass das Internet der Dinge schon im Jahr 2012 um die 4,8 Billionen US-Dollar Umsatz generiert hat und im Jahr 2020 sogar knapp neun Billionen US-Dollar Umsatz bescheren wird. Wegen dieser und anderer Wachstumsprognosen sollten wir einen Blick darauf werfen, wohin sich das Internet der Dinge entwickelt. Auch und gerade für Unternehmen.

Vernetzte Fahrzeuge und Wohnungen

Vernetzte Fahrzeuge und Wohnungen sind bereits zwei Bereiche, in denen sich das IoT schon heute mehr und mehr einnistet. Fahrzeughersteller, Internet-Provider, Reparaturdienste und Versicherungsanbieter investieren bereits in das Vernetzen von Fahrzeugen und Wohnungen. Die Daten sollen Unternehmen unter anderem dabei helfen, Services für ihre Kunden zu personalisieren.

Apple beispielsweise hat mit CarPlay auch in den Bereich vernetztes Fahrzeug investiert, das selbstverständlich kompatibel zu iOS ist. Genauso will Apple mit HomeKit auch in privaten Wohnungen Fuß fassen – die Technologie kann bereits per SDK getestet werden.

Google dagegen hat Nest, den Hersteller für intelligente Thermostate, akquiriert. Mit diesem Schachzug will man ebenfalls in den Heimbereich. Man muss derzeit wohl noch abwarten, auf welche Weise Unternehmen diese vernetzten Fahrzeuge und Wohnungen nutzen werden, um ihre Angestellten produktiver zu machen. 

Bei EMM-Anbietern (Enterprise Mobility Management) beispielsweise ist es aber vorstellbar, dass Sie Ihre Services auf vernetzte Fahrzeuge und den Heimbereich ausweiten. Zum Beispiel könnten Sie Ihre E-Mails zukünftig ohne Drittanbieter-Tools im Auto oder vielleicht sogar am Kühlschrank lesen.

Das Internet der Dinge im Gesundheitswesen

Das IoT verändert bereits heute auch das Gesundheitswesen. Das geht von der Patientenbetreuung über Geräte, die Krankenpersonal und Ärzten unter die Arme greifen. Zusätzlich könnte man mithilfe von Nano-Technologie Implantate verbessern. Gesundheitszustand, Schlafrhythmus und so weiter lassen sich bereits heute von Fitness-Armbändern überwachen.

Das vernetzte Unternehmen

Ohne Zweifel werden Unternehmen in naher Zukunft  IoT-Geräte nutzen, um die Produktivität ihrer Angestellten zu erhöhen. Das wird aber sicherlich nicht in Form einer Revolution kommen, sondern vielmehr eine sanfte Evolution bestehender Prozesse und Technologien werden.

Ein komplett vernetztes Unternehmen könnte so die Fahrzeugflotte oder die Außendienstmitarbeiter besser und effizienter im Auge behalten. Das Internet der Dinge fördert die Produktivität aber auch durch Funktionen wie dem reibungslosen Datentransfer zwischen Smartphone und Smart Board oder Fernseher. So könnten Mitarbeiter mit wenigen Klicks auf Unternehmensdaten zugreifen und diese effizient nutzen.

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Artikel wurde zuletzt im November 2014 aktualisiert

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