Was IT-Abteilungen über die Enterprise-Funktionen von Apples iOS 8 wissen müssen

Das Apple-Betriebssystem iOS 8 bietet mehrere Enterprise-Funktionen. Welche überfällig und welche überflüssig sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

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IT-Profis haben sich mehr Management-Funktionen für iOS gewünscht. Mit der Veröffentlichung des iPhone 6 hat Apple...

gezeigt, dass man zugehört hat – zumindest zum Teil.

Als Apple iOS 8 im Juni 2014 ankündigte, haben die IT-Abteilungen hohe Erwartungen in das neue Betriebssystem gesteckt, da Apple versprach, dass sich die iOS-Geräte besser in Unternehmens-Umgebungen managen lassen. Nachdem iOS veröffentlicht wurde, sind die Reaktionen aber gemischt. Apple hat viele neue Security-Funktionen hinzugefügt. 

Dazu gehören der Passwortschutz für bestimmte Anwendungen und Optionen, um das Mobile Device Management (MDM) einfacher zu gestalten. Diese neue Funktionen gehen einigen IT-Profis aber nicht weit genug. Hinzu kommt, dass Apple die Integration in Windows-Umgebungen nicht einfacher gemacht hat.

Was ist neu bei iOS 8 für Business-Anwender?

Bei iOS 8 gibt es neue Leistungsmerkmale für die Produktivität und das Management von Apple-Geräte in Unternehmen. 

Apple hat seine APIs für Drittentwickler geöffnet. Mail, Kalender, Kontakte, Erinnerungen, Notizen und Nachrichten lassen sich nun mit einem Passwort schützen. Anwender von S/MIME (Secure Multi-Purpose Internet Mail Extensions) können ab sofort E-Mails verschlüsseln.

Zusätzlich ermöglicht Apple IT-Abteilung, PDF-Dateien und iBooks mithilfe von MDM-Tools auf das Gerät des Anwenders zu kopieren. Außerdem lässt sich kontrollieren, welche Anwendungen per Standard verwendet werden dürfen. Die IT-Abteilung hat via MDM zudem die Möglichkeit, eine neue Anwender-Oberfläche auszurollen. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Apple den IT-Abteilungen mehr Management-Optionen zur Verfügung stellt, ohne den Anwender zu belasten.

Zusätzlich beinhaltet iOS 8 Verbesserungen beim WLAN-Datenschutz. Dabei wird zum Beispiel verschleiert, welche WLANs zu einem früheren Zeitpunkt verwendet wurden. Das gilt auch für Access-Points. Das System verwendet zufällige MAC-Adressen, wenn es nach drahtlosen Netzwerken sucht.

Was gibt es Neues bei iCloud in iOS 8?

Apple hat zusammen mit iOS 8 den Service iCloud Drive vorgestellt. Es handelt sich um einen Cloud-Storage Service speziell für den Consumer-Markt, ähnlich wie Dropbox und Microsoft OneDrive. Allerdings ist iCloud Drive nicht als Dateisynchronisations- und Storage-Service für Unternehmen vorgesehen, da es keine Kontrollmöglichkeiten für die IT-Abteilung bietet.

Weiterhin will Apple iCloud Drive und seinen AirDrop Service verwenden, um die Kontinuität zwischen Mac OS X und iOS 8 zu gewährleisten. Macs mit OS X Yosemite und mobile Endgeräte mit iOS 8 können Dateien von einem zum anderen Gerät per AirDrop übertragen und Dateien via iCloud Drive synchronisieren. Früher funktionierte AirDrop nur für die Übertragung von Dateien zwischen mobilen Geräten oder zwischen Macs.

Wie sollten sich IT-Profis auf iOS 8 vorbereiten?

Unternehmen sollten sich auf iOS 8 einstellen, indem Sie Ihre Apps testen und sicherstellen, dass sie mit dem neuen mobilen Betriebssystem funktionieren. Außerdem müssen sie garantieren, dass sich die Apps auf dem größeren iPhone 6 und der iPhone 6 Plus skalieren lassen. Apple hat Veränderungen bei der Handhabung von Exchange ActiveSync vorgenommen. Somit sollten Sie Tests ausführen, um die Kompatibilität mit iOS 8 zu garantieren.

Fazit: Erfüllt iOS 8 die Erwartungen der IT-Profis?

Für einige trifft das wohl zu. Sie nehmen die neuen Enterprise-Funktionen von iOS 8 mit offenen Armen auf. Die zusätzlichen Security-Verbesserungen wie Passwortschutz, offene APIs für Touch ID und Content-Management-Funktionen sind für sie hilfreich.

Andere sind weniger enthusiastisch. Diese argumentieren, dass Apple nicht weit genug gegangen ist und sich iOS-Geräte in Windows-Umgebungen weiterhin schlecht integrieren lassen. Apples geschlossenes Ökosystem funktioniert nicht unbedingt bei Kunden, die in erster Linie auf Windows setzen und sich nicht mit iOS-Integration auseinandersetzen wollen. Gleichzeitig wird iCloud Drive anderen Kunden ein Dorn im Auge sein, da das Cloud-Angebot keinen Schutz für Unternehmensdaten bietet.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2014 aktualisiert

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