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VMware NSX: Upgrades für Bug Fixing und Detailverbesserungen

Seit dem Release von NSX 6.3 gibt VMware jede Menge zusätzliche Upgrades heraus. Erfahren Sie, wie NSX 6.3 von Problembehebungen und neuen oder verbesserten Funktionen profitiert.

NSX 6.3 für vSphere ist ein größeres Versions-Upgrade, das neue Sicherheits-, Plattform- und Compliance-Funktionen umfasst, außerdem Verbesserungen des Betriebs, wie ein aktualisiertes Dashboard zum Troubleshooting und Sicherheits-Tagging. Obwohl Version 6.3 das größte NSX-bezogene Release 2017 ist, war es nicht das einzige. Innerhalb des vergangenen Jahres hat VMware vier kleinere NSX-Upgrades veröffentlicht. Sehen wir uns kurz an, was die einzelnen Upgrades für VMware NSX enthalten.

Es versteht sich von selbst, dass Sie vor dem Einspielen jedes Upgrades überprüfen sollten, ob Ihre aktuelle NSX-Version mit dem zu installierenden Upgrade-Paket kompatibel ist. Des Weiteren sollten Sie sich davon überzeugen, dass Ihre Version von VMware ESXi mit der NSX-Version kompatibel ist, auf die Sie aktualisieren möchten. Jedes neue Release von NSX beinhaltet aktualisierte VMkernel-Module, die Sie auf Ihren Hosts updaten müssen. VMware bietet hilfreiche Interoperabilitätsmatrizen an, mit denen sich die Kompatibilität bestimmen lässt.

NSX 6.3.1 und 6.3.4, beide im Oktober 2017 veröffentlicht, sind Bug Fixes. Wenn bei Ihnen Probleme aufgetreten sind, die in den Release Notes für NSX 6.3.1 oder 6.3.4 aufgeführt sind – zum Beispiel UI-Probleme unter MacOS mit Firefox und Safari, die in Version 6.3.4 behoben wurden –, empfiehlt es sich, auf diese Versionen upzugraden. NSX 6.3.2 und 6.3.3 umfassen nicht nur Bug Fixes, sondern diese Upgrades für VMware NSX bringen weitere erhebliche Verbesserungen.

Upgrades für VMware NSX: neue Funktionen und zusätzliche Unterstützung

Zuvor als Tech Preview in NSX 6.3.0 enthalten, unterstützt NSX 6.3.2 nun vollständig den CDO-Modus (Controller Disconnected Operation). Diese Funktion fügt einen neuen logischen Switch hinzu, den Ihre Hosts und die NSX-Controller-Knoten nutzen, um VTEP-Informationen (VXLAN Tunnel Endpoint) auszutauschen. Diese ermöglichen es den Hosts, weiterhin Networking-Informationen zu teilen, wenn sie die Verbindung zum Controller Cluster verlieren. Der CDO-Modus wird auf Ebene der Transportzone aktiviert und erstellt einen neuen logischen Switch mit dem designierten VXLAN-Identifier.

NSX Version 6.3 ändert auch das OS der Controller-Knoten auf die Distribution Photon Linux, eine Eigenentwicklung von VMware, die in einer immer größeren Zahl von Appliances werkelt. Beispielsweise verwenden die vCenter-Appliance-Versionen 6.5 und höher ebenfalls Photon Linux. Die Folgen machen sich bei diesem Upgrade dadurch bemerkbar, dass die Controller-Knoten entfernt und durch neue ersetzt werden. Das alles findet auf kontinuierlicher Basis statt, und die neu bereitgestellten VMs verwenden die gleiche IP-Adresse wie die ursprünglichen Controller. Infolgedessen kommt es zu keiner Downtime während des Vorgangs. Sie sollten allerdings darauf achten, dass alle drei Controller online sind, wenn Sie das Upgrade starten.

NSX 6.3.3 ergänzt Unterstützung für Guest Introspection in Windows Server 2016, eine neue API, die es Ihnen erlaubt, alle ungelösten Alarme vom NSX Manager zu empfangen. Üblicherweise können Sie die Alarme nur im Dashboard sehen, doch diese API ermöglicht es Ihnen, die Daten mit einem REST-fähigen Client, wie vRealize Orchestrator, zu lesen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Da einige Module in Version 6.3.3 nicht mehr den Federal Information Processing Standards entsprechen, sollten US-Regierungskunden sorgfältig die Release Notes lesen, um abzuschätzen, ob dies ihre Umgebung betrifft.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2017 aktualisiert

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