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Tipps für die Wiederherstellung des Netzwerks

Firmen sollten wissen, was ihre WAN- und LAN-Services unterbrechen könnte und Schlüsselkriterien für ein Netzwerk-Recovery bestimmen.

Bei einem Disaster Recovery des Wide Area Networks (WAN) oder des LAN müssen bestimmte Kriterien festgelegt sein und erfüllt werden, bevor sich der Administrator für eine Vorgehensweise entscheidet.

Für WANs sind die Schlüsselkriterien für eine Netzwerkwiederherstellung folgende:

  • Die physischen Unterschiede auf lokaler und Wide-Area-Ebene
  • Verfügbarkeit multipler Service Provider
  • Skalierbare Bandbreite, die sich an die Notfall-/DR-Anforderungen in Echtzeit anpassen lässt, ohne Zusatzkosten zu erzeugen

Darüber hinaus sollte das Unternehmen einen korrekten und detailgenauen Plan des Netzwerks anlegen, um eventuelle Schwachstellen zu identifizieren, sogenannte Single Points of Failure. Kommt eine WAN-Optimierungssoftware oder -Appliance zum Einsatz, so sollte der Netzwerkverantwortliche die eventuell vorhandenen Backup- und Recovery-Funktionen nutzen.

Für LANs sehen die Recovery-Kriterien wie folgt aus:

  • Netzwerkverkabelung mit genügend Bandbreite
  • Backup-Server, -Switches, -Router und -Hubs
  • Backup der Stromversorgung
  • Vertikal verlaufende Kabelpfade in den Steigrohren und horizontal über den Boden

Bei einem WAN unterbricht eine Störung zu den lokalen (in-house) Verbindungsgeräten den Netzwerkservice. Verbindungsausfall zum Gebäude über das LAN (beispielsweise durch eine Kabelbeschädigung) lässt das Netzwerk ebenso ausfallen. Fällt WAN-„Cloud“ seitens des Providers aus, so kann das weitreichende Auswirkungen haben.

Im LAN sind beschädigte oder fehlerhafte Server, Switches, Router, Hubs und interne Verkabelung der Grund für eine Störung des Netzwerkservices. Die beste Methode, einem solchen Ausfall zu begegnen, ist das Vorhandensein einer detaillierten Netzwerkkarte aller LAN-Komponenten. Diese lässt sich mit einem Netzwer-Scanning-Tool anfertigen. Solche Tools sind entweder als Open-Source-Produkte oder bei entsprechenden Anbietern erhältlich. Die Karte hilft dabei, die Geräte zu bestimmen, die in einem Inventar an zusätzlich verfügbaren LAN-Komponenten aufgenommen werden sollten. Dazu gehören Server, Switches, Router, Hubs sowie Kabel und Konnektoren. Ebenso wichtig für das Recovery einzelner Geräte sind die Konfigurationsdetails jeder LAN-Komponente.

Backups von Konfigurationsdaten, Netzwerkkarten und Geräteverzeichnissen sollten im Voraus stattfinden, so auf wichtige IT-Informationen auch während eines Störfalls zugegriffen werden kann. Darüber hinaus sind dokumentierte Netzwerk-Recovery-Pläne mit Details zum Recovery-Verfahren von WAN- und LAN-Komponenten ebenso essentiell.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2015 aktualisiert

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