Leistungsprobleme in Anwendungen und Netzwerken mit APM-Tools vermeiden

Für die Performance-Überwachung von Anwendungen und Netzwerken benötigt man moderne Tools, die in der Cloud und in hybriden Umgebungen arbeiten.

Immer mehr Applikationen werden an unterschiedlichen Orten gehostet, was die Überwachung der Anwendungen komplex...

macht. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen Probleme bei der Bestimmung haben, wie gut sie kritische Services ausliefern.

Viele Firmen sind an dem Punkt angelangt, an dem sie erst dann einen Hinweis auf ein Problem bekommen, wenn ein Kunde oder ein Mitarbeiter sich meldet oder seinen Unmut mitteilt.

Da sich die Auslieferung von Applikationen geändert hat, brauchen Unternehmen neuen Tools, um diese zu verwalten. Die neuesten APM-Tools (Application Performance Monitoring) sind so geschaffen, dass sie in hybriden Service-Umgebungen funktionieren. Diese hängen durch den Einsatz von Cloud-Komponenten von sogenannten East-West-Traffic-Flows ab.

Am richtigen Ort

Eine Schlüsselfunktion neuer APM-Umgebungen ist, dass sich die Messinstrumente dort einsetzen lassen, wo sie gebraucht werden: in der Nähe der Services. Es gibt verschiedene Arten, um das zu realisieren:

  • innerhalb einer Hypervisor-Umgebung, wobei die Antwortzeiten als auch der Verbrauch von Ressourcen der virtuellen Maschinen (VM) überwacht werden;
  • gibt es keinen Hypervisor oder der Hypervisor ist nicht erreichbar (zum Beispiel in einer IaaS-Umgebung), sollte es innerhalb des Betriebssystems laufen;
  • innerhalb eines Containers;
  • innerhalb der Applikationsserver-Umgebung für Java oder .Net;
  • auf den Endgeräten der Anwender – entweder kontinuierlich oder auf Anfrage mit sofortigem Download.

Kommunizieren interne Services mit externen, um eine Antwort für einen Kunden zusammenzustellen, dann muss man die interne Komponente überwachen, die mit den externen Quellen in Kontakt steht. So erhalten Sie Informationen über deren Leistung.

Die angemessene Größe

Es ist notwendig, dass Performance-Sensoren in sämtlichen Komponenten enthalten sind. Das umfasst sowohl die Hypervisoren als auch den Applikationsserver. Aus diesem Grund gilt: je schlanker, desto besser. Wollen Sie zum Beispiel alles in einer Hypervisor-Umgebung überwachen, ist eine größere Lösung akzeptabel. Eine kleinere Lösung ist dagegen besser, wenn Sie zum Beispiel eine Apache-Tomcat-Instanz oder einen Webbrowser auf einem Smartphone überwachen möchten.

Überall überwachen

Diese verteilte Überwachung sollten nicht passiv sein und einfach riesige Datenströme an eine zentrale Instanz schicken. Sofern es möglich ist, sollte jeder Applikations-Monitor grundlegende Analysen ausführen können. Es ist daher denkbar, dass kontinuierlich Metadaten verschickt werden, solange das zentrale Management keine anderweitigen Anweisungen gibt.

Je größer ein bestimmtes Tool ist, desto mehr Vorarbeiten sollte es leisten. Der zentrale Controller ist eigentlich dafür gedacht, dass er breitere und tiefere Analysen ausführt. Außerdem sollte er das Verhalten der Sensoren je nach Situation beeinflussen können.

Aktiv sein

Das ideale Tool leitet Schritte ein, um die Performance zu managen und nicht nur zu beobachten. Das lässt sich auf mehrere Arten realisieren:

  • durch Änderungen im Load-Balancing-Verhalten;
  • durch Veränderungen in den Traffic-Shaping-Richtlinien;
  • durch die dynamische Bereitstellung und den Entzug von Ressourcen.

Kann das Tool selbst eine oder mehrere dieser Dinge nicht ausführen, sollte es zumindest die entsprechenden Aktionen über eine API an andere Tools oder Services weiterleiten können. Außerdem ließe sich ein Orchestrierungs-Tool einsetzen.

Im Zeitalter von Services, die überall konsumiert und überall bedient werden, braucht die IT neue Stufen der Sichtbarkeit und Kontrolle der Performance. Kombiniert man neue Tools, die in einer hybriden Service-Umgebung mit existierenden Management-Konsolen und Dashboards operieren, ist das Ziel nicht mehr weit.

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2015 aktualisiert

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