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Die Funktionalität von Hyper-V Virtual Switches in Windows Server 2016

Wenn Sie die drei verschiedenen Hyper-V Virtual Switches bei Windows Server 2016 optimal einsetzen wollen, dann müssen Sie die Unterschiede kennen.

Microsoft Hyper-V arbeitet mit drei Arten von virtuellen Switches (Hyper-V Virtual Switches): extern, intern und privat. Hyper-V Virtual Switches unterstützen alle grundlegenden Netzwerkfunktionen. Dazu gehören das Zuweisen von VLAN IDs, Konfiguration von VLAN Trunking und Unterstützung von Industrie-Standardprotokollen.

Der Hauptzweck eines virtuellen Switches ist, eine Kommunikation zwischen virtuellen Maschinen (VM) und/oder physischen Clients/Servern in externen Netzwerken zu ermöglichen. Allerdings funktionieren die drei Switch-Arten unterschiedlich. In diesem Artikel erklären wir die Feinheiten. Sie müssen die Unterschiede zwischen den virtuellen Switch-Arten unbedingt verstehen, bevor Sie Hyper-V Virtual Switches in einer produktiven Umgebung erstellen und einsetzen.

  • External Virtual Switch: Wie der Name schon vermuten lässt, können Sie einen externen virtuellen Switch erstellen. Das ist dann notwendig, wenn eine Ihrer virtuellen Maschinen mit einem physischen Server oder einer Client-Maschine in einem externen Netzwerk kommunizieren soll. Ein externer virtueller Switch setzt im Hyper-V Host eine physische Netzwerkkarte (Network Interface Card, NIC) voraus. Weiterhin darf die physische NIC keinem anderen externen virtuellen Switch zugewiesen sein.
  • Internal Virtual Switch: Müssen Ihre virtuellen Maschinen untereinander und mit dem Hyper-V Host, der manchmal auch Management-Host genannt wird, kommunizieren, dann erstellen Sie einen internen virtuellen Switch. Sie könnten damit zum Beispiel erreichen, dass eine Gruppe von Sales-VM miteinander kommunizieren können. Dafür würden Sie alle virtuellen Maschinen mit dem gleichen internen virtuellen Switch verbinden.
  • Private Virtual Switch: Sollen diverse virtuelle Maschinen nur miteinander kommunizieren, dann setzen Sie dafür einen privaten virtuellen Switch ein. Wie der Name schon besagt, wurde der private virtuelle Switch speziell für virtuelle Maschinen entwickelt, die ein hohes Niveau an Privatsphäre brauchen. Die Finanzbranche wäre ein gutes Beispiel dafür.

Windows Server 2016 bringt keine neuen Hyper-V Virtual Switches mit sich. Allerdings gibt es Verbesserungen bei den existierenden virtuellen Netzwerkfunktionen. Dazu gehören auch RDMA und Switch-Embedded Teaming, verbesserter Durchsatz bei Virtual Machine Queue sowie Management der Service-Bandbreite für Software-defined Networks.

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Artikel wurde zuletzt im April 2017 aktualisiert

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