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Notfall-Management mit Business Continuity und Disaster Recovery

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Desaster-Vorbereitung: Wenn Ihre Außendienstler das VPN überlasten

In einem Notfall könnte das VPN schnell überlastet sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich davor schützen können. Dabei spielt auch die Cloud eine Rolle.

Manche Firmen erlauben ihren Mitarbeitern, von zu Hause arbeiten zu dürfen. Vielleicht stellen diese Unternehmen...

fest, dass eine gewisse Anzahl von dieser Option Gebrauch macht. Das sind in der Regel so zwischen zehn und 20 Prozent der Belegschaft. Die Ressourcen im Wide Area Network ist in der Regel so bemessen, dass diesen Mitarbeitern genug Bandbreite zur Verfügung steht. Ebenso sind normalerweise ausreichend Netzwerk-Lizenzen vorhanden.

Für das Desaster vorbereiten

Als im Jahre 2009 die Schweinegrippe ihr Unwesen trieb und eine Gefahr für die Gesundheit der Mitarbeiter darstellte, hatten IT-Abteilungen und Netzwerk-Manager unter Umständen plötzlich ein Problem. Die Anzahl der Heimarbeitsplätze nahm plötzlich dramatisch zu. Angenommen die Netzwerkstruktur war so ausgelegt, nur eine gewisse Anzahl an Heimarbeitsplätzen abdecken zu können. Von heute auf morgen mussten die Netzwerk-Manager die grauen Zellen anstrengen und Wege finden, dem plötzlichen Anstieg der Heimarbeitsplatz-Anträge Herr zu werden.

Cisco hat im Jahre 2009 diesen Umstand als Anlass genommen und eine Umfrage mit Namen „Securing the Mobile Workforce“ gestartet. Man wollte herausfinden, wie viele Unternehmen im Falle einer natürlichen Katastrophe, wie zum Beispiel einer Epidemie oder abhängig vom Wetter, alle ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten lassen könnten. Cisco fand heraus, dass drei von vier Firmen für so einen Fall nicht gerüstet sind und nicht genug Ressourcen für einen plötzlichen Anstieg an Zugriffen von außen zur Verfügung stellen können. Das Ergebnis war überraschend. 71 Prozent der Befragten gaben nämlich an, dass der Grund für das Bereitstellen von Heimarbeitsplätzen verbesserte Produktivität und eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben war. 62 Prozent sagten, dass sich die derzeit im Einsatz befindlichen Remote-Access-Lösungen positiv auf die Produktivität auswirken. 57 Prozent verbuchten eine höhere Zufriedenheit bei den Arbeitnehmern. 42 Prozent gaben einen Rückgang der Unkosten an.

Was passiert, wenn die Nachfrage nach VPN zu hoch ist?

Remote-Zugriff ist sicherlich wichtig bei der BC-Strategie (Business Continuity). Kommt es jedoch zu einem ungeahnten Ansturm im Hinblick auf Remote Access, kann sich das nachhaltig auf die technischen Gegebenheiten auswirken. Technologie für Fernzugriffe ist schon lange etabliert. In der Regel handelt es sich dabei im Virtual Private Networks (VPNs). Sie müssen in einer außergewöhnlichen Situation jedoch einige Faktoren beachten. Zunächst wäre da die vorhandene Bandbreite, wenn plötzlich dutzende oder hunderte an Anwendern das Netzwerk von außen gleichzeitig nutzen. Weiterhin sind die Lizenzen und Netzwerk-Ports im Auge zu behalten, um die zusätzlichen Anwender abfangen zu können. Beides braucht Zeit zum Einrichten, die Sie in einem Notfall vielleicht nicht haben. Das Resultat wäre, dass die Angestellten an den Heimarbeitsplätzen auf ihren Zugriff warten. Dieser Umstand wirkt sich natürlich negativ auf die Produktivität aus und könnte wiederum ein Desaster für die Firma sein.

Wie federn Sie einen Ansturm an Heimarbeitern während eines Desasters ab?

Welche Optionen stehen Ihnen zur Verfügung, um diese Situation zu adressieren? Fragen Sie zunächst bei Ihrem Netzwerk-Provider nach, ob er ausreichend Kapazitäten bei einer erhöhten Nachfrage an Remote Access hat. Danach kontaktieren Sie den Anbieter der Netzwerk-Komponenten und haken nach, ob dieser im Ernstfall genügend Lizenzen und Ports ausliefern kann. Besprechen Sie mit beiden, welche Optionen sie Ihnen auf die Schnelle (zum Beispiel binnen 24 Stunden) bei einer plötzlichen Spitze anbieten können. Sehen Sie zu, dass Sie die Antworten der Lieferanten in Ihre laufenden Verträge (SLA – Service Level Agreement) unter den Disaster-Recovery-Leistungen eintragen können. Fragen Sie ruhig auch bei anderen Providern und Hardware-Ausrüstern nach. Es ist vielleicht nicht unpassend, sich mit Alternativen abzusichern. Evaluieren Sie außerdem die Angebote von Disaster-Recovery-Firmen, wie zum Beispiel SunGard Availability Services und IBM Business Continuity and Resilience Services.

Sie können auch in Betracht ziehen, einen Anbieter von Managed Network Services ins Boot zu holen. Voraussetzung ist natürlich, dass dieser Remote-Access-Ressourcen zur Verfügung stellen kann. Sollten Firmen einen erhöhten Ansturm bewältigen müssen, können Sie das Firmennetzwerk über eine sichere VPN-Verbindung an das Netzwerk des Drittanbieters koppeln. Ein Beispiel dafür ist PositivePRO von ANXeBusiness Corp.. Es handelt sich hier um einen verwalteten Dienst für sichere Anbindungen, den mobile und Heimmitarbeiter nutzen können. Anwender laden die Software PositivePRO Connector herunter und installieren diese auf einem Server, Desktop-PC oder Notebook. Das Programm verbindet sich zu einem ANX POP (point-of-presence), der den Mitarbeiter sicher in die Netzwerk-Infrastruktur der Firma weiterleitet. Hier sehen Sie ein weiteres Beispiel, wie Cloud-Technologie Desaster-Recovery und Business Continuity unterstützen kann.

Den VPN-Anforderungen gerecht werden

Sollten Sie aus Sicht von Disaster-Recovery und Business Continuity Sorge haben, dass die Nachfrage an Remote Access plötzlich steigen kann, dann handeln Sie sofort. Wie wir Ihnen gezeigt haben, stehen mehrere Möglichkeiten offen. Vergleichen Sie die Alternativen, Preise und Verfügbarkeit. Evaluieren Sie, welche Änderungen in der hauseigenen WAN-Infrastruktur notwendig sind. Ziehen Sie auch eine Mischform in Betracht. Hier ist Extra-Ausrüstung mit einem Cloud-Backup für extreme Spitzen gemeint. Aktualisieren Sie die Strategien für Disaster Recovery und Business Continuity entsprechend und nehmen Sie das Thema Remote Access in Ihre Notfalltests auf.

Artikel wurde zuletzt im Juli 2013 aktualisiert

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