So verhindern Unternehmen Netzwerkprobleme mit AWS, Google und Co.

Eine geringe Bandbreite kann die Arbeit mit kritischen Cloud-Workloads gefährden. Verschiedene Tipps für die Verbesserung der Netzwerkverbindungen.

Die Fehlersuche in einem Netzwerk kann ein komplexes Unterfangen sein, vor allem, wenn ein lokales Data Center...

und ein Cloud-Service-Provider involviert sind, die sich über ein öffentliches Netzwerk miteinander verbinden. Komplettausfälle sind nicht schwer zu isolieren. AWS-Netzwerkprobleme, wie periodisch auftretende Verbindungsprobleme und Leistungsabfälle, können dagegen häufiger auftreten und zu einem Problem werden. Zum Glück bieten Cloud Provider häufig detaillierte Konfigurations- und Diagnoserichtlinien, die IT-Teams bei der schnellen Identifizierung des Problems helfen.

Eine wachsende Zahl von Organisationen mit latenzempfindlichen Anwendungen oder geschäftskritischen Workloads verwenden dedizierte Verbindungen zwischen ihrem Data Center und dem Cloud-Anbieter, was die genannten Probleme umgehen kann. AWS Direct Connect unterstützt dedizierte private Verbindungen zwischen einem Unternehmen und dem Cloud-Service. Direkte Verbindungen können Bandbreite und Latenz deutlich besser optimieren, als dies mit öffentlichen Netzwerkoptionen möglich ist.

Services wie zum Beispiel AWS Direct Connect, Google Direct Peering oder Microsoft Azure ExpressRoute erleichtern den Aufbau einer direkten Verbindung zwischen einem Unternehmen und dem jeweiligen Cloud Provider. Unabhängig von diesen Cloud-Services sollten Unternehmen zusammen mit ihrem Internet Service Provider (ISP) eine dedizierte Netzwerkverbindung zu den verwendeten Cloud-Services aufbauen.

Schließlich können IT-Experten auch Drittanbieter-Tools nutzen, wie zum Beispiel APM-Pakete (Application Performance Monitoring), um eine Frühwarnung für einen Leistungsabfall zu erhalten, bevor sich AWS-Netzwerkprobleme ernsthaft auf die Anwender auswirken.

Innerhalb der Cloud setzen Anwendungsinstanzen elastische Compute Cluster und verteiltes Load Balancing über mehrere Availability Zones ein, um die Workloads aufrechtzuerhalten. Deren Funktionen hängen allerdings von der Flexibilität des Cloud Providers ab, wobei Unternehmen wenig bis keinen Einblick in dessen Infrastruktur erhalten.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2016 aktualisiert

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