11.08.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler
Klar. Media Gateways sind Netzübergänge für Audio-, Daten- und Video-Informationen, eventuell mit Transcodierung. Sie finden sich in der Telekommunikation, in Next Generation Networks und der IP-Telefonie. Sie erlauben das Kombinieren verschiedener Medien sowie Konferenzen unter mehreren Teilnehmern. Doch was ist dann ein Media Gateway Controller, ein Softswitch und ein Signalling Gateway? Und was verbindet sie?
Ein Netzübergang, der das Zusammenschalten unterschiedlicher Netzwerktypen ermöglicht, besteht aus einem Media Gateway, einem Media Gateway Controller (MGC) und dem Signalling Gateway. Allerdings gehen die Begriffe noch häufig ineinander über.
|
| Ein Media Gateway Controller (MGC) stellt das Signalisierungs-Interface für Media Gateways dar. |
Ein Media Gateway Controller ist für die Signalisierung in einem Voice- over-IP-Circuit zuständig. Manche Beschreibungen sprechen von einem Softswitch, obwohl es sich nicht wirklich um einen Switch handelt. Es handelt sich vielmehr um Server, die die Gateways kontrollieren (Bild 1 stellt die Funktion dar).
Damit steht fest, dass ein MGC viele Gateways kontrollieren kann. Doch um die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit hochzuschrauben, werden zumeist verschiedene MGCs an unterschiedlichen Stellen eingesetzt, allerdings mit redundaten Funktionen. Das garantiert, dass ein MGC die Aufgaben eines anderen übernehmen kann, falls dieser ausfällt. Es geht also im Wesentlichen darum, Verbindungen aufzubauen, zu halten und zu beenden, wenn die Unterhaltung beendet ist.
»1 »2 »3 »4 »5 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2014486)