Partnerschaft für den Outlook Social Connector

Microsoft und Xing treffen sich in Outlook 2010

08.03.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die Erweiterung der Kontaktdaten funktioniert in beide Richtungen – von Xing zu Outlook und umgekehrt

Im Juni dieses Jahres soll das Microsoft-Produkt „Outlook Social Connector“ zur Verfügung stehen. Zeitgleich soll es auch ein „Xing“-Plug-in geben. Das gaben Microsoft und das Business-Netzwerk Xing vergangene Woche auf der CeBIT 2010 in Hannover bekannt. Damit können die Nutzer via Outlook-Posteingang über die Aktivitäten ihrer Business-Kontakte im Xing-Netzwerk auf dem Laufenden bleiben.

Xing dürfte das bekannteste und meistgenutzte Business-Netzwerk in Deutschland sein. Der Anbieter gibt die Anzahl der Geschäftsleute und Berufstätigen, die das soziale Netzwerk nutzen, mit mehr als 8 Millionen an.

Outlook Social Connector (OSC) integriert die Kommunikations-Historie sowie Feeds aus Unternehmensnetzen und sozialen Netzwerken in Outlook. Die Technik erübrigt das Wechseln zwischen verschiedenen sozialen Netzwerken und dem Posteingang, dem Kalender und Anhängen in Outlook.

Das kann Zeitersparnis bedeuten und die Produktivität der Nutzer erhöhen. Zudem ermöglicht sie den Anwendern einen besseren Überblick über die Kommunikation mit Kollegen, da der Outlook Social Connector diese Informationen in einem Kommunikationsfeld zusammenfasst und darstellt.

Den Connector gibt es für verschiedene Outlook-Versionen

Outlook Social Connector wird nach Microsoft-Ankündigungen in der finalen Version von Outlook 2010 enthalten sein. Diese soll noch in der ersten Jahreshälfte 2010 verfügbar sein. Darüber hinaus läuft das Modul aber auch mit Outlook 2003 und 2007. Entwickler können mit dem Outlook Social Connector Software Development Kit (SDK) soziale Netzwerke von Drittanbietern einbinden.

Zeitgleich mit der Outlook-Version 2010 soll ein Plug-in für das Online-Netzwerk von Xing geben.

Outlook-Anwender, die dieses nutzen, erhalten etwa die Informationen zu einer Person, die diese in Xing veröffentlicht hat und mit denen sie Mails austauschen: zum Beispiel Profilbild, Position und Zugehörigkeit zu Unternehmen.

Es lassen sich aber auch Aktivitäten nachverfolgen: Mitglieder sehen in Outlook die Netzwerk-Updates und Statusnachrichten ihrer beruflichen Xing-Kontakte.

Mit Xing auf dem Laufenden

Die eigenen Xing-Kontakte werden inklusive Kontaktinformation und Profilbild in Outlook übernommen. Bei Änderungen der Daten werden die neuen Informationen automatisch mit Outlook synchronisiert. Sofern Outlook mit dem Handy synchronisiert ist, werden die Informationen auch dort auf den neuesten Stand gebracht.

Die in Outlook angelegten Kontaktdaten lassen sich umgekehrt aber auch dazu nutzen, das persönliche Xng-Netzwerk direkt von Outlook aus erweitern. Die Outlook-Kontakte, die noch nicht bei Xing sind werden einfach per Klick einladen.

Dabei behalten die Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten: Ihre individuellen Privatsphäre-Einstellungen auf Xing definieren auch im Zusammenspiel mit Outlook, welche Informationen zur Verfügung stehen sollen und welche nicht.

Die Beta-Version von Outlook 2010 steht bereits zur Verfügung und kann aus dem Netz geladen werden.

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