Gemeinsame VoIP- und Collaboration-Lösung für Unternehmen

Skype soll in IBM Lotuslive integriert werden

20.01.2009 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die Kooperation mit IBM soll Skypes Engagement für Unternehmenskunden bekräftigen.

Anbieter Skype will seinen gleichnamigen Dienst für VoIP, Dateitransfers und Instant-Messaging mit IBMs Collaboration-Lösung Lotuslive verknüpfen. Zukünftig sollen Lotus-Anwender per Mausklick Skype-Telefonate starten oder Skype-Kontakte in das Cloud-basierende Lotuslive importieren können. Für Unternehmen stellt Skype zudem das Tool „Skype for Business Control Panel“ (BCP) bereit.

Mit Lotuslive bietet IBM eine Collaboration-Lösung über das Web an. Unternehmensanwender sollen die Plattform in Zukunft auch für Skype-Anrufe nutzen. Entsprechende Pläne wurden auf der jetzt stattfindenden Lostushere 2009 in Orlando, Florida vorgestellt.

Die Verschmelzung von Skype mit den Lotuslive-Collaboration-Services soll für eine „nahtlose Kommunikation“ sorgen. Anwender starten Sprach- und Videoanrufe künftig per Klick auf in Lotuslive hinterlegte Kontakte oder Telefonnummern. Zudem sollen sich Skype-Kontakte in IBMs Cloud Services importieren lassen.

Skype-COO Scott Durchslag begründet die Kooperation: „Unsere Geschäftsbeziehung zu IBM zeigt, dass es Skype sehr ernst ist, auch Unternehmen die Vorteile internetbasierter Kommunikation bereitzustellen.“

Bereits jetzt bietet Skype spezielle Dienste für Unternehmenskunden an. Mit dem online verfügbaren Tool Skype for Business Control Panel (BCP) sollen Administratoren beispielsweise mehrere Skype-Konten komfortabel einrichten und verwalten können.

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