15.07.2010 | Autor / Redakteur: Michael Kleist / Ulrike Ostler
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| Die Synchronisierungs-Engine arbeitet wie ein Hub und fungiert als Datendrehscheibe. Bild: Novell |
Data Synchronizer besteht aus einer Engine und einer Datenbank für das notwendige Caching und die Verarbeitung der Daten. Die Konnektoren erlauben die Kommunikation zwischen Applikation und Engine.
Dafür werden die Applikationsdaten über einen eingehenden Kanal in das XML Format „übersetzt“. Ein zweiter Kanal übersetzt die XML-Daten dann wieder in die „Sprache“ des jeweiligen angeschlossenen Systems.
Diese Kanäle lassen sich über Filter im XSLT-Format manipulieren und anpassen. Dies erlaubt höchste Flexibilität bei der Anbindung an die unterschiedlichsten Systeme.
Dabei lässt sich generell unterscheiden, ob es sich um fertig konfigurierte und angepasste Konnektoren handelt, wie Groupwise oder „ActiveSync“, oder aber um generische Konnektoren wie SOAP oder Flatfile. Diese müssen entsprechend manuell angepasst werden.
Bereits vorbereitete Konnektoren besitzen ein eigenes GUI mit dessen Hilfe Applikations-spezifische Konfigurationen vorgenommen werden, sodass Administratoren kein speziellen Kenntnisse der XSLT-Filter besitzen müssen. So hat der ActiveSync-Konnektor bereits Optionen in der GUI, um die zu synchronisierenden Daten auszuwählen, generelle Benutzerkonfigurationen zu verändern oder per ActiveSync Geräte zu löschen (Kill-Pill).
Mit den angeschlossenen Konnektoren lassen sich nun Events und dazu gehörige Daten der angeschlossenen Systeme miteinander synchronisieren. Die einzelnen Komponenten können auf unterschiedlichen Servern installiert werden. Dies erlaubt eine skalierbare und verteilte Konfiguration des DataSynchronizers.
Von Beginn an werden verschiedene Konnektoren verfügbar sein.
Später folgen ein Konnektor für SAP und Documentum. Zusätzlich haben weitere Softwarehersteller und Partner angekündigt, entsprechende Konnektoren für ihre Software verfügbar zu machen.
Darüber hinaus gibt es zum Release ein Development Kit (SDK) mit dem kostenfrei eigene Konnektoren entwickelt werden können. Auch in der User Community rund um Novell sind bereits Konnektoren in Planung.
Außer der Anbindung an die jeweiligen Systeme sind auch eine Authentifizierung für die Administration sowie der Benutzer-Login über das Web-Frontend möglich. Die Anbindung erfolgt über LDAP an den jeweiligen Verzeichnisdienst im Unternehmen.
Das Web-Frontend erlaubt es dem Administrator, alle relevanten Einstellungen der Engine, Datenbank und der Konnektoren vorzunehmen. Benutzer, die sich anmelden, erhalten basierend auf ihren Berechtigungen Zugang zu individuellen Einstellungen.
DataSynchronizer ist eine langfristig ausgelegte Lösung für Unternehmen, die regelmäßig unternehmenseigene Daten im Business und Collaboration-Bereich synchronisieren müssen, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem oder der Applikation. So ist es vorstellbar, dass künftig ein Kunde der Lotus Notes nutzt seine Daten nicht nur mit einem ActiveSync Device synchronisiert sondern gleichzeitig mit seiner CRM und hauseigenen ERP-Lösung.
Der Data Synchronizer ist ab Sommer 2010 verfügbar. Die Data Synchronizer Preview gibt es schon.
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| Michael Kleist: „Daten-Synchronisation ist ein zentrales Element von Collaboration.“ |
Michael Kleist ist Director End User Computing bei Novel Central Europe.
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