15.07.2010 | Autor / Redakteur: Michael Kleist / Ulrike Ostler

„Data Synchronizer“ wird einen zentralen Platz im Collaboration-Portfolio von Novell einnehmen. Nicht nur, weil hiermit eine Synchronisationslösung für die bestehenden Novell Collaboration Produkte verfügbar wird – etwa für den von Nokia angekündigten „Groupwise Mobile Server“, den Nachfolger der bisherigen Mobilitätslösung für Groupwise, sondern weil diese Lösung über bestehende Novell Integrationen hinausgeht.
Data Synchronizer ermöglicht die Synchronisation aller Datenbestände aus Applikationen über Hersteller und Protokolle hinweg. So lassen sich künftig Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, E-Mail, CRM-Lösungen, Telefonanlagen und mobilen Endgeräten miteinander synchronisieren.
Die Einsatzmöglichkeiten über Hersteller, Applikationen und Protokolle hinweg sind künftig fast beliebig erweiterbar. Data Synchronizer bietet also mehr als nur die Anbindung von Novell Groupwise an das iPhone und Co.
Das Konzept hinter dem Produkt ist ein bi-direktionaler Many-to-Many Synchronisations-Server. Im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen, die eine Synchronisation ermöglichen, erlaubt dies mehrere verschiedene Applikationen oder Systeme anzubinden – ähnlich dem Konzept eines Hubs, der Informationen verteilt.
Der Hub entspricht hier der Data-Synchronizer-Engine. Die Anbindung an die jeweiligen Systeme erfolgt dann über einen entsprechenden Konnektor. Die zu synchronisierenden Daten können mittels einer Filter- und Regel-Engine manipuliert, zusammengefasst oder selektiv ignoriert werden.
Der Novell Identity Manager arbeitet nach dem gleichen Prinzip, synchronisiert jedoch generell Identitäten und damit verbundene Informationen. Das Synchronisationsprodukt hingegen verwendet transaktionelle Daten mit wesentlich größeren Datenmengen und entsprechenden Caching-Mechanismen.
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