Ist das iPhone endlich für Unternehmen nutzbar? Ja!

10 Features, die das iPhone zum Device für die Unternehmenskommunikation machen

09.09.2009 | Autor / Redakteur: Ryan Levy / Ulrike Ostler

Was fehlt also noch?

Mit zahlreichen neuen Apps, die für den geschäftlichen Einsatz unumgänglich sind, ist schon bald zu rechnen.
Mit zahlreichen neuen Apps, die für den geschäftlichen Einsatz unumgänglich sind, ist schon bald zu rechnen.

Der Mehrwert eines Smartphones im Rahmen einer Unternehmens-IT-Strategie ist stark davon abhängig, ob es gelingt, die Geschäftsanwendungen auf das mobile Gerät zu bringen. Die genannten Änderungen bieten zunächst nur wichtige Verbesserungen im Interface und in der Administrierbarkeit der iPhone im geschäftlichen Kontext. Ohne sie wäre ein iPhone nur schwer in Unternehmen nutzbar.

Viel wesentlicher ist jedoch die Erweiterung der Programmierumgebung um zahlreiche Programmierschnittstellen, die bisher nicht für Entwicklungen außerhalb von Apple zur Verfügung standen. Dazu gehört der Zugriff auf Hardware-Schnittstellen wie die GPS Daten.

Nun können auf diese Schnittstellen aufbauend neue Anwendungen von dritter Seite enzstehen. Navigationsprogramme wie von TomTom bilden da nur die Spitze des Eisbergs.

Ausblick und offene Wünsche

In den nächsten Monaten wird eine große Anzahl neuer Anwendungen aus dem Unternehmensbereich zu sehen sein. Existente Dienste wie Oracle-Business-Intelligence-Anwendungen zeigen dabei die neuen Möglichkeiten auf, wie komplexe Inhalten für die mobile Nutzung aufgearbeitet werden können.

Die bedienoberfläche in der Kombination mit den diversen Anwendungen bietet die Chance, sich von Konkurrenzprodukten wie Blackberry abzuheben. Mit der Ergänzung fehlender Grundfunktionen (Copy&Paste, horizontale Tasten) und Mehrwertfunktionen wurde die Bedienoberfläche wesentlich verbessert.

Kombiniert mit den Architekturänderungen, zum Beispiel des Notifikations-Systems und der Offenlegung von Hardware-Schnittstellen dürfte bald eine große Anzahl an Unternehmensanwendungen online im AppStore auftauchen. Damit wird aber wird das iPhone einen so hohen Mehrwert für den Unternehmenseinsatz bieten, dass kleine Schwächen mehr als kompensiert werden.

Und was wäre ein Leben ohne Wunschliste… ?

Ich würde bei der guten Fee die Unterstützung von Betriebssystem-Updates über die Funknetze und zentralisiertes Management beantragen.

Der Autor:

Ryan Levy ist UC-Architekt bei der ICB GmbH.
Ryan Levy ist UC-Architekt bei der ICB GmbH.

Ryan Levy war 19 Jahre bei Apple tätig und für die gesamte IT-Infrastruktur in Europa verantwortlich. Als Projekt-Manager bei der Axel Springer AG hat er eines der ersten Großprojekte zur Einführung von iPhone in den Geschäftsbereich geleitet. Seit Juni 2009 ist er als Projektleiter und Unified-Communications-Architect bei der ICB GmbH in Hallbergmoos bei München tätig.

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