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Eine klare Definition der gewünschten Features und Funktionalitäten
Die Kompatibilität der einzelnen Herstellerlösungen
Die Standards und verwendeten Protokolle (zum Beispiel H323, IMS, SIP)
Sollten die Protokolle unterschiedlich sein, laute das Gebot für die Spezialisten, sich nach spezifischen Produkten umzuschauen, die plattformübergreifend arbeiteten, betont der Experte. Chapman plädiert deshalb für einen integrierten Ansatz, wie etwa anhand der Produkte rund um Ciscos Unified Call Connector, die zu Microsoft Dynamics CRM verlinken. „Microsoft Dynamics CRM steuert beispielsweise eine Kundendatenbank an, wenn ein Anruf im Kundencenter ankommt. Andere Technologien sind womöglich nicht so kompatibel“, bilanziert Chapman.
Der Projektleiter muss sicher gehen, dass die Mitarbeiter das Produkt-Know-how für die einzelnen Technologien der Unified Communications-Lösung verfügbar halten. Solche Technologien sind zum Beispiel: Routing, Switching, Callcenter, Messaging, Conferencing, Voicemail oder Voice over IP. In der Regel sollte das Wissen noch auf die Produkte der Hersteller wie Cisco, Unity, Microsoft und Avaya ausgeweitet werden.
Auch die Lösungsspezialisten von Avaya haben dazu eine Checkliste erarbeitet. Damit nichts aus dem Ruder läuft, sollten die Spezialisten vor dem Einsatz einer UC-Lösung demnach folgende Fragen adressieren:
Wie werden die bisherigen Kommunikationstools genutzt?
Welcher Grad an Mobilität wird von den unterschiedlichen Abteilungen oder Mitarbeitern nachgefragt?
Wie eng arbeiten sie mit anderen Abteilungen und Kunden zusammen?
Welche Geschäftsprozesse hängen von der Kommunikationsinfrastruktur ab und in welchem Maße?
Welche Infrastrukturkomponenten werden eingesetzt? Welche können weiterhin genutzt werden?
Welche Kapazität und QoS-Levels bietet das aktuelle IP-Netzwerk?
Anhand dieser Punkte sollte dann die Implementierung sauber geplant werden und wie ein reguläres IT Projekt mit Projektmanagement und allem was dazu gehört umgesetzt werden. Zu guter letzt müssen die Mitarbeiter sorgfältig auf die Neuerungen vorbereitet werden. Schulungen und Support sind absolute Pflicht, wenn der Einsatz der Lösung nicht an der Ablehnung der Mitarbeiter scheitern soll.
posted am 01.09.2010 um 11:10 von Joachim Bernert
posted am 31.08.2010 um 11:03 von nicht registrierter User
posted am 30.08.2010 um 22:15 von nicht registrierter User
posted am 30.08.2010 um 17:01 von nicht registrierter User
posted am 26.08.2010 um 11:40 von Leserbrief SNET
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