25.09.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler
In der vergangenen Woche gab Nortel Networks eine Gewinnwarnung heraus. In dieser Woche lud Nortel Deutschland Kunden und Partner zum „Nortel Forum“ nach Mainz. Motto: „Kommunikation 2.0 - Gestalten Sie Ihre Zukunft jetzt“. Doch was kann das Unternehmen in dieser Situation bieten? Wim te Niet Geschäftsführer und President Central Europe stellt sich den Fragen von SearchNetworking.
Es scheint nicht zusammenzupassen: Die Stimmung der Kunden und Partner auf dem Nortel-Forum war gut. Dabei hatten die Aktien nach Bekanntgabe der Unternehmenszahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres und einer Gewinnwarnung weit über 40 Prozent ihres Wertes verloren. Sie fielen damit auf den tiefsten Stand seit mehr als zwanzig Jahren.
Es war das dritte Forum, das Nortel veranstaltet hat. In diesem Jahr waren rund 500 Anmeldungen zu verbuchen, wobei sich die Zahl der Endanwender im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat.
Im vergangenen Jahr sorgte die frische Allianz von Microsoft und Nortel im Bereich Unified Communications & Collaboration (UCC) für Gesprächsstoff. Diese hat nach Meinung verschiedener Analysten den Markt erst richtig angeschoben.
Auch in diesem Jahr spielte Unified Communications (UC) und die Innovative Communications Alliance (ICA) der beiden Unternehmen eine Rolle. Darüber hinaus wurden aber auch Green IT, Virtualisierung und Long Term Evolution (LTE) thematisiert.
Doch was kann Nortel eigentlich angesichts seiner schwachen Finanzen und der Integration von Telekommunikation in die Unternehmens-IT, der Umbrüche im Netzkomponentenmarkt, dem Trend zu Services aus dem Netz und neuer aggressiver Konkurrenz neben alter eigentlich den Unternehmen bieten?
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