15.03.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel
Die Firma Swyx appelliert an Service Provider, die neue Geschäftsmodelle mit VoIP-Diensten planen, sich insbesondere den Kundenanforderungen an Hosted-IP-Telefonie zu stellen.
Das Dortmunder Unternehmen Swyx, Anbieter von VoIP-Hard- und Software, geht davon aus, dass sich die Kundenanforderungen in den nächsten Jahren grundlegend ändern werden. Das momentan aktuelle Feld der „In-House-Technologie“ entwickele sich zu einem Hosted-Modell in Kombination mit „Software as a Service“ (SaaS).
Server-Hardware in Unternehmen werde im Zuge dieser Entwicklung weitestgehend überflüssig. Laut Swyx könnten Service-Provider am stärksten von diesem Trend profitieren, da sie nicht nur ihre Umsätze erhöhen, sondern auch ihre Marktanteile durch Mehrwertdienste ausbauen können. Laut Günter Junk, CEO von Swyx, gilt es für Kunden, zwischen dem Wunsch nach Mobilität, Auswahl und Flexibilität auf der einen und Kontrolle, Sicherheit und Übersichtlichkeit auf der anderen Seite abzuwägen.
Zusammenfassend lassen sich aus dem von Swyx veröffentlichtem Whitepaper „The evolution of the Communication Engine - beyond Unified Communications“ mehrere Trends ableiten:
Der Wechsel von netzwerkbasierter Kommunikation hin zum Anwender: Der User wählt seine favorisierte Kommunikationsmethode aus und erweitert sein Profil durch diverse Möglichkeiten, mit ihm in Kontakt zu treten (wie beispielsweise E-Mail, Voice, Instant Messaging oder Video). Dabei ordnet er seine Kontakte nicht mehr nach Medientyp sondern nach Priorität.
Früher war der Preis ein Hauptkriterium. Die eigentlichen Werte einer Lösung wurden einfach vorausgesetzt. Das ändert sich: Unternehmen entscheiden sich nicht mehr unbedingt für eine einzige Lösung. Mittlerweile setzen besonders kleine Firmen auf einen bunten Technologiemix.
Sicherheit, Verwaltbarkeit und Kontrolle sind und bleiben Hauptkriterien an jede IT-Infrastruktur. Dies wird mit immer mehr Technologien schwieriger, die unter „Unified Messaging“ vereint werden müssen. Eine enge Integration einzelner Anwendungen in Hard- oder Software stellt dabei ein stärker werdendes Problem dar. Als Lösung präsentiert das Dortmunder Whitepaper ein Umdenken bei der Softwareentwicklung: Eine zentrale Sicherheitskomponente, die auch Verwaltungsaufgaben zulässt, müsse die Basis für alle neuen Entwicklungen sein - plattformübergreifend. Darauf aufbauend könnten die Entwickler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dem User sämtliche Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen.
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