Ohne Smartphone steht man auf dem Abstellgleis

Der Mobile World Congress zeigt, wohin die Reise geht

23.02.2010 | Redakteur: Sylvia Lösel

Der Mobile World Congress in Barcelona ist das Highlight der Mobil-Branche.

Ein zufriedener Veranstalter, viele Besucher und zahlreiche Neuheiten – das ist das Fazit des diesjährigen Mobile World Congress. Erstmals standen nicht so sehr die Geräte selbst im Vordergrund, als vielmehr Betriebssysteme, Applikationen und Geschäftsmodelle.

Den Überraschungs-Coup des diesjährigen Mobile World Congress lieferten Intel und Nokia, die ein neues, offenes Betriebssystem namens Mee-Go ankündigten. Doch auch Microsoft machte mit einem Facelift seines Mobile-Betriebssystems von sich reden.

Insgesamt wollten dieses Jahr 49.000 Besucher aus 200 Ländern die Highlights der Mobilfunkbranche sehen. 1.300 Aussteller bevölkerten 56.000 Quadratmeter Fläche auf dem Messegelände im spanischen Barcelona. Erstmals wurde dem Applikations-Markt eine eigene Sektion gewidmet. Auf dem App Planet trafen sich 120 Aussteller und 5.000 Entwickler, um sich über künftige Killerapplikationen und Strategien auszutauschen.

Immer mehr Hersteller versuchen inzwischen dem Beispiel von Apple zu folgen und einen eigenen App-Store auf die Beine zu stellen. Andere verbünden sich und gründen zusammen eine Applications-Community, um die Kundenzahl und die Gerätebasis zu erhöhen.

Auch im kommenden Jahr wird der Mobile World Congress wieder in Barcelona stattfinden. John Hoffmann, CEO der GSMA hofft, auch über 2012 hinaus den Branchentreff in der katalanischen Metropole ausrichten zu können.

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