07.01.2011 | Redakteur: Andreas Donner
Vor weit mehr als 30 Jahren begann am Xerox Palo Alto Research Center (PARC) die Geschichte des Ethernets – Datenrate maximal 10 Mbit/s. Jetzt sind die Standards für 40 und 100 Gigabit Ethernet verabschiedet und haben die Tür zur nächsten Netzwerk-Evolutionsstufe geöffnet.
Anfangs war das Ethernet-Protokoll proprietär und nicht standardisiert, mit einer Übertragungsrate von knapp 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Doch Ethernet wurde zum Standard für die Paket-vermittelnde Netze. Jetzt kündigen sich mit 802.3 ba neue Leistungsgrenzen an.
Und dass diese neuen Leistungsgrenzen bereits dringend erwartet werden zeigt die Leistungsexplosion virtueller Server in puncto I/O. Denn für Problemlösungen hinsichtlich des Netzwerkanschlusses von Blade-Systemen, bei denen bereits jedes einzelne Server-Blade schon 10 Gb I/O-Performance besitzt sowie in Sachen notweniger Qualität moderner Netze, die zum Systembus virtualisierter Systemumgebungen werden sollen, und für die Konvergenz von Ethernet- und FC-Speicherverkehr muss es eben 100 GbE sein.
Was sich in diesem Jahr in Sachen Highspeed Networking so alles getan hat und wo 40- und 100-GbE ihre Trümpfe voll ausspielen, haben wir an dieser Stelle in unserem Themenpaket zusammengefasst.
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