16.06.2008 | Autor / Redakteur: Heimo Adamski/Andreas Bergler / Ulrike Ostler
Mit der rasant steigenden Anzahl von IP-Telefonen drängt sich auch die erste Anwendung in die Welt der Ethernet-basierenden Unternehmensnetze, die Echtzeitanforderungen stellt. Da wundert es nicht, dass beispielsweise in Deutschland 10 Gigabit Ethernet zurzeit vor allem im Backbone der Carrier und IP-Service-Provider ein angesagtes Thema ist. Die Dienstleister investieren viel Geld in diese neue kombinierte Serviceart aus Sprache, Daten und Film/Fernsehen und offerieren ihren Kunden zunehmend Verbindungen mit 100 Megabit pro Sekunde Verbindungen.
Mit dieser Perspektive im Blick rechnet sich für Unternehmen die Investition in die entsprechende Verkabelung, um auch in Zukunft neuen Anwendungen genügend Raum zu bieten. Die großen Netzbetreiber rüsten jedenfalls derzeit massiv auf, um die Anschlussengpässe über den Einsatz von 10-Gigabit-Ethernet zu entschärfen.
Und was kommt nach 10 Gigabit? Nur unter der Hand raunen sich die Experten zu, wie der nächste Quantensprung bei Ethernet aussehen könnte.
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| Heimo Adamski: Der Erfolg der 10-Gigabit-Ethernet-Technik ist nicht aufzuhalten. |
Einige sehen den nächsten Schritt am liebsten beim 40-Gigabit-Ethernet während andere die Version mit 100 Gigabit pro Sekunde bejubeln. Allerdings rätselt man noch an der technischen Umsetzung. Wie dem auch sei – 10 Gigabit Ethernet ist nicht mehr aufzuhalten und lässt das Business dieser Sparte rasant wachsen.
Heimo Adamski ist Regional Director Central Europe bei SMC Networks.
Andreas Bergler ist Redakteur bei der SearchNetworking-Schwester-Publikation IT-Business.
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