20.09.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter
Intel plant den Universal Serial Bus (USB) auf das Zehnfache seiner bisherigen Leistung zu beschleunigen. Version 3.0 des Standards wird sowohl Kupfer- als auch Glasfaserkabel unterstützen und Strom sparend arbeiten. Die mit anderen IT-Herstellern gegründete USB 3.0 Promoter Group soll 2008 eine entsprechende Spezifikation verabschieden.
Neben Intel gehören zu der USB 3.0 Promoter Group führende IT-Unternehmen wie Hewlett-Packard, NEC, NXP Semiconductors und Texas Intruments. Noch im ersten Halbjahr 2008 wollen die Partner eine weitere USB-Spezifikation verabschieden. Wann erste Geräte auf dem Markt kommen ist offen, beim Vorgänger USB 2.0 betrug die Wartezeit weitere zwei Jahre.
Sicher ist allerdings, dass die neuen Systeme Daten mit bis zu fünf Gigabit pro Sekunde übertragen werden – der aus dem Jahr 2000 stammende Vorläufer erreicht mit 480 Mbit pro Sekunde ein Zehntel davon.
Um diese Leistung zu erreichen wollen die Techniker Glasfaserkabel einsetzen. USB 3.0 soll dennoch vollständig abwärtskompatibel ausgelegt werden: Neben optischen Verbindungen unterstützt die Input/Output-Schnittstelle auch weiterhin Kupferkabel.
Mit einem skalierbaren Protokoll will die Promoter Group effiziente Datentransfers realisieren. Geräte des neuen Standards sollen zudem besonders rationell mit Energie umgehen.
„USB 3.0 ist der nächste logische Schritt im Bereich kabelgebundene Anbindung für Computer“, meint Jeff Ravencraft, Technologiestratege bei Intel und Präsident des USB Developer Forums. „Das digitale Zeitalter erfordert Höchstgeschwindigkeiten, optimale Leistungsfähigkeit und absolut zuverlässige Verbindungen.“
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