Ciphron-Appliances SPN 100 und SPN 600 spannen privates VoIP-Netz

Sichere Telefonie zwischen Firmensitz, Filialen und Außendienst

28.05.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Ciphrons Appliance SPN 100 soll besonders gut mit dem VoIP-Telefon Snom 370 funktionieren.

Security-Experte Ciphron hat Appliances vorgestellt, mit denen Unternehmen VoIP-Geräte zu einem privaten Telefonienetz zusammenschließen können. Die Systeme SPN 100 und SPN 600 unterstützen SIP-Telefone und Clients für Windows, Linux sowie Mac OS X. Das VPN verschlüsselt Gespräche per AES-256, Blowfish oder 3DES und bietet x.509-Authentifizierung.

Gemeinsam mit dem VoIP-Hersteller Snom hat Ciphron das Secure Phone Network, kurz SPN, entwickelt. Die als Appliance verfügbare Lösung verbindet SIP-Clients von Filialen, Außendienstmitarbeitern oder Teleworker miteinander. Das private VoIP-Netz basiert basiert auf dem Programm OpenVPN.

Damit vertrauliche Informationen nicht ins falsche Ohr gelangen unterstützt Ciphron eine Zertifikats-basierende Authentifikation nach X.509. Zudem setzt der Hersteller auf die Verschlüsselungsalgorithmen AES-256 (Advanced Encryption Standard), Blowfish und 3DES (Triple Data Encryption Standard).

Software-Clients für die Lösung stellt der Anbieter kostenfrei für Windows, Linux und Mac OS X bereit. Zudem funktioniert SPN laut Ciphron mit jeder SIP-Telefonielösung. Besonders gut soll es allerdings mit dem IP-Telefon Snom 370 klappen: Mit vier Klicks ist das Gerät des Kooperationspartners in das Kommunikationsnetz eingebunden.

Das Einstiegssystem SPN 100 kann bis zu 35 Teilnehmer verwalten und kostet 699 Euro. Das VoIP-Telefon Snom 370 gibt es für 280 Euro.

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