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In unserem Test nutzten wir die aktuelle Version 6.0 des Toolsets. Die Systemanforderungen sind moderat. Das Werkzeug braucht zum Lauf lediglich einen Rechner mit einer 500 MHz CPU, 256 MByte RAM und 60 GByte auf der Festplatte. Diese Werte sind als Minimalanforderungen zu verstehen, mehr ist sicher nicht falsch. Als Betriebssystem werden alle Windows Varianten ab Windows 2000 SP4 unterstützt, nicht jedoch Windows Vista.
Nicht ganz so einfach verhält es sich mit der Liste der weiteren Softwarebausteine. Hier will NetChkProtect einen Internet Explorer 5.5, den Windows Installer 3.1, die Microsoft Data Access Controls (MDAC) 2.8, MSXML 6 und das .NET Framework 2.0. Zur Ablage der gesammelten Daten ist ferner der Zugriff auf einen SQL Server ab der Version 2000 notwendig. Um die Beschaffung der Softwaremodule muss sich der Administrator allerdings nicht selbst kümmern. Die Installationsroutine prüft zu Beginn des Setups, ob alle benötigten Komponenten auf dem System vorhanden sind. Fehlen Bausteine, so baut NetChkProtect beim Setup eine Verbindung zur Microsoft Download-Seite auf und lädt die fehlenden Module selbständig nach Dinge und installiert sie anschließend in einem Durchgang. Auch der SQL Server wird, falls noch keiner vorhanden ist, in der Enterprise Edition mit eingerichtet.
Nach dem Setup muss der Administrator sich zuerst registrieren und den Lizenzkey bereitstellen. Anschließend sind die zu überwachenden Geräte dem Tool bekannt zu machen. Dazu sind Rechnergruppen anzulegen. Die Auswahl der Geräte ist nach unterschiedlichen Kriterien, wie etwa IP-Adressen oder deren Namen vorzunehmen. Die Gruppen lassen sich wahlfrei aufbauen, wie beispielsweise nach IP-Segmenten, Abteilungen, Rechnernamen, der Domäne oder den Organisationseinheiten des Active Directory. Die Gruppen lassen sich auch in Untergruppen zerlegen und schachteln. Hinzu kommen Ausschlusskriterien und Filter für die Geräte.
Nach dem Aufbau der Gruppen kann bereits die Untersuchung der Rechner erfolgen. Alternativ und für schnelle Ad-hoc-Maßnahmem bietet NetChkProtect aber auch die Untersuchung des eigenen Computers oder aller Rechner in der Domäne an. Bei den Scans unterscheidet das Tool nach unterschiedlichen Methoden, wie etwa einem Patch-Scan oder Spyware-Scan. Daneben sind aber auch eigene Scan-Varianten zu definieren.
posted am 01.09.2010 um 11:10 von Joachim Bernert
posted am 31.08.2010 um 11:03 von nicht registrierter User
posted am 30.08.2010 um 22:15 von nicht registrierter User
posted am 30.08.2010 um 17:01 von nicht registrierter User
posted am 26.08.2010 um 11:40 von Leserbrief SNET
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