Motorola integriert Wireless Intrusion Prevention System in Access Points

WIPS-Software macht WLAN-Zugänge sicherer

29.10.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

WIPS-Sensoren in Motorola Access Points überwachen WLANs auf eigenen Kanälen.

Netzwerkexperte Motorola will die eigenen Business-Access-Points mit einem hardware-basierenden Wireless Intrusion Prevention System (WIPS) ausstatten. Bestandskunden sollen die Geräte AP-5131 und AP-7131 zudem per Software-Upgrade nachrüsten können. Die WIPS-Technik stammt vom kürzlich übernommenen Anbieter Airdefense und soll Timeslicing-Verfahren überlegen sein.

Ende September hat Motorola den bisherigen OEM-Partner Airdefense übernommen, jetzt fließt die WIPS-Technik des Anbieters in die eigenen Access Points (AP) für Business-Kunden ein. Die Architektur soll drahtlose Netze vor Angreifern schützen und dabei nicht nur performanter, sondern auch sicherer sein als bisherige Timeslicing-Verfahren.

Beim Timeslicing konnten Funkfrequenzen jeweils ausschließlich für Datenübertragung oder Überwachungsaufgaben genutzt werden. Das verringerte zum einen die Performance. Des Weiteren waren die Funknetze ungeschützt, solange sich Clients mit diesen verbunden hatten.

Die jetzt von Motorola implementierten WIPS-Sensoren nutzen dagegen eigene Kanäle. Damit können drahtlose Infrastrukturen auch während eigentlicher Datentransfers überwacht werden.

Motorola will WIPS mit AP-Systemen der Enterprise Class anbieten. Hierzu zählt der Access Point AP-5181. Die Systeme AP-5131 und AP-7131 waren offenbar schon für die hardware-basierten Sicherheitsfunktionen vorbereitet: Nutzer sollen WIPS per Software-Upgrade nachrüsten können.

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