08.12.11 | Autor / Redakteur: Mike Betz* / Rainer Graefen

Mit Vplex-Geo von EMC können Unternehmen Rechenzentren über Distanzen von mehreren 1000 Kilometern hinweg koppeln. Kein Problem, wenn man die Herausforderung bewältigt, die Verzögerungszeiten und Paketverluste über die WAN-Strecke in Grenzen zu halten.
Mit Vplex hat EMC eine Technologie entwickelt, mit der die physikalischen Barrieren zwischen Storage-Umgebungen fallen. Vplex-Geo erlaubt es, Ressourcen von räumlich verteilten Rechenzentren in einem virtuellen Datenspeicher zusammenzuführen.
Der Vorteil: Es lassen sich virtualisierte und physische Host-Cluster aufbauen, die über große Distanzen hinweg verteilt sind und eine Private Cloud bilden. Bislang war dies nur über Entfernungen von etwa 100 Kilometern hinweg möglich, mit Vplex-Geo sind es mehrere 1000 Kilometer.
Neben virtualisierten Anwendungen können IT-Administratoren auch Speicherressourcen zwischen Vplex-Clustern verschieben. Dadurch lassen sich Lastspitzen an einzelnen Standorten abfangen. Außerdem ist es möglich den Ausfall von regionalen Rechenzentren zu kompensieren.
Vplex ist eine Appliance, die zwischen Servern und Speichersystemen platziert wird. Die Vplex-Reihe besteht derzeit aus drei Produkten:
Vplex-Cluster werden über Weitverkehrsverbindungen (WAN, Wide Area Network) miteinander gekoppelt. Dies kann jedoch Probleme verursachen:
EMC hat zusammen mithilfe von Silver Peak diese Probleme gelöst, indem die WAN-Optimierungstechnologien von Silver Peak in die Vplex-Appliances integriert wurden.
»1 »2 »3 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 30821240)