14.11.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler
Mit der Errichtung des NOC- und des Netzes hat FSC die vorhandene Infrastruktur überholt und standardisiert. Neue Hardware- und Software-Komponenten wurden angeschafft, die Sicherheit neu definiert. Security umfasst sowohl die Port-Sicherheit mit einer MAC-Adresse pro Port als auch Vorbereitungen für die Einführung von 802.1x als Zugangsprotokoll innerhalb der Netzwerk-Authentifizierung.
Das Netz-Management läuft auf redundant ausgelegten Blade-Frame-Systemen in zwei voneinander getrennten Rechenzentren. Die Speicherung übernehmen gleichfalls redundant konfigurierte Centric-Stor-Systeme.
Offenbar findet nicht nur Manager FSC-Bas die Geschwindigkeit und den Netzbetrieb interessant. So gehört ein weltweit agierendes Telekom-Unternehmen, um genau zu sein ein in 170 Ländern präsenter Kommunikationskonzern, zu der FSC-Kundschaft, die namentlich nicht genannt werden dürfen. Diese Unternehmen bietet seinerseits Sprach- und Datendienste, sowie WAN-Services an. Ein Teil seines WAN-Betrieb hat der Konzern an FSC ausgelagert, obwohl oder weil das eigene Netz per „All-IP“ modernisiert wird.
Einer der Service Support Partner von FSC ist hier Fujitsu Siemens Computers UK. Bisher wurden in diesem Zusammenhang mehr als 150 neue Netzwerk-Komponenten ausgeliefert, installiert und betreut.
Die jüngste Erfolgsgeschichte liefert IS Partner, ein IT-Dienstleister aus Norwegen, der weltweit für Öl- und Gasproduzenten tätig ist. Hier geht es vornehmlich um remote Service und Cisco-Switches.
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| So sieht ein umfassendes Workplace-Management aus, wie es Fujitsu Siemens Computers ab April 2009 anbieten will. Das Betreuen von aktiven Netzkomponenten hat darin einen festen Platz. |
Managed Networks waren bisher ein weißer Fleck auf der FSC-Landkarte für einen unter Umständen umfassenderen Service-Bereich: „Managed Workplace“. So stellen es jedenfalls Rolf Kleinwächter, Senior Director IP Portfolio und André Kiehne, Director Business Development Infrastructure Service FSC Deutschland in ihren Ausführungen über Client Virtualisierung dar.
Doch das Management verteilter Clients, die mehr oder weniger autonome Systeme sind, gehört schon jetzt der Vergangenheit an. Im Jahr 2011 werden rund 10 Prozent aller Desktops virtuell sein. Ein Server-based Computing war erst der Anfang dieses Trends, demzufolge sich Desktop- und Notebook-Life-Cycle ins Rechenzentrum verlagern.
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Zwei Zahlen liefert Kleinwächter, die den Sinn dieses Trends das verdeutlichen. So haben mehr als 90 Prozent der Top-1.000-Unternehmen ein System Server-based Computing eingekauft und installiert. Aber nur 10 Prozent nutzen dieses.
Offenbar gibt es noch viele Probleme, wie Applikations-Konflikte, Storage-Engpässe, die Einbindung mobiler Clients, zu lösen, die die Nutzung vereinfachen. So stellte Kleinfeld in einem Projekt fest, dass die Kartenleser, die die Zugangsberechtigung für Devices überprüften, untauglich für virtualisierte Umgebungen waren.
Das Beispiel zeigt darüber hinaus zweierlei: Zum einen werden neue Lösungen und Produkte für ein eine Managed Infrastruktur benötigt, egal ob sie als Service daherkommt oder als Selbstbau der Kunden. FSC sieht dort für sich Potential.
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| Der virtuelle Desktop ist die Zukunft. Die Technik- und Markttrends weisen laut Fujitsu-Siemens Computers in diese Richtung. |
Zum anderen verdeutlicht das Beispiel, dass eine umfassende Sicht auf die Infrastruktur notwendig ist. Das Netzwerk (-Management) kann nicht losgelöst von einem System-Management betrachtet werden.
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