Fujitsu Siemens Computers bringt Zigtausende Ports unter seine Kontrolle

FSC mausert sich zum Netzwerk-Service-Lieferanten

14.11.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler

Nejdet Tuhan Bas: „Die Core-Verfügbarkeit liegt bei 99,99 Prozent.“

Noch fällt es schwer, Fujitsu Siemens Computers (FSC) als Anbieter von Netzwerk-Services zu sehen. Doch genau das will der Computer-Hersteller im großen Stil offerieren – von Port zu Port, mit WAN-Optimierung, VoIP und drahtlosem LAN. Ausgehend von den Infrastruktur-Diensten für Datenzentren administriert FSC dann alle aktiven Komponenten. Erste große Kunden gibt es bereits.

Unter Portfolio „Managed Network“ bietet der Zeit Fujitsu Siemens Computers eine Palette von Dienstleistungen von Beratung bis hin zum Betrieb von Netzwerk Infrastrukturen an, sowohl kundenspezifisch als auch parkettierte Service-Produkte wie „Network Quick Scann Workshop“ oder „Managed LAN Port“. Die Angebote umfassen sämtliche Tätigkeiten, die zur Konzeption sowie zur funktionsfähigen Bereitstellung und den Betrieb eines Ethernet-Anschlusses notwendig sein – inklusive der Bereitstellung und /oder dem Ausbau von aktiven Netzkomponenten

Einer der Vorteile beim Managed-LAN-Port-Preismodell kann ist laut Nejdet Tuhan Bas, Senior Business Developer im Bereich International Sales und Portfolio bei FSC, dass dieses Angebot für die Kunden sehr leicht zu konfigurieren sein. Der Preis berechnet sich nach Anzahl der Ports im Unternehmen und den Filialen. Dazu kommen etwa Hardware, Maintanance, Erstbegehung, der Grad des Services (Standard, Silber, Gold oder Platin) sowie die Laufzeit. Der Preis wird auf Monatsbasis ermittelt.

So würde ein Unternehmen mit 950 Ports ohne Hardwarebedarf, ohne Erstbegehung und Infrastrukturaufnahme, mit einem Standard Service Level Agreement, einer Vertragslaufzeit von 60 Monaten und Maintenance 2,35 Euro pro Port bezahlen. Ein Unternehmen mit 3.700 Ports plus Hardware, inklusive Erstbegehung und Hardware-Maintenance hingegen käme auf 7,74 Euro pro Port und Monat.

Was gehört zum Service?

Dabei übernimmt FSC innerhalb der Vertragslaufzeit das gesamte Lifecycle-Management – von der Ermittlung der Anforderungen bis zu umweltgerechten Entsorgung oder Wiederverwendung. Die Vertragsdauer beträgt zwischen 12 Monaten und fünf Jahren. „Bei unserem Preismodell kann ein Kunde innerhalb von fünf Minuten ermitteln, was er zu zahlen hätte“, erläutert Bas. Die Komponenten stehen übrigens beim Kunden.

In einem Network Operation Center (NOC) überwacht FSC nach ITIL-gesteuerten Prozessen die Infrastruktur. Dazu gehört das End-to-End-Monitoring. Hier greift FSC beispielsweise zu Produkten wie „Spectrum“ von Computer Associates (CA). Die Unternehmen können aber auch ihr Wide Area Networks kontrollieren lassen. Für die WAN-Optimierung beziehungsweise Applikations-Beschleunigung setzt FSC etwa „WAS“ von Cisco ein, die Pizza-Boxen von Expand oder Riverbed-Produkte.

Zum Service gehört auch das Security-Management, etwa Patchdays oder die Pflege und das Konfigurieren von Firewalls, etwa von Cisco, Checkpoint und F5.

weiter mit: Sprachdienste von FSC

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