14.10.2008 | Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Andreas Donner
Wie bisher noch nicht gekannt, hat Microsoft innerhalb von zwei Jahren Systemmanagement-Anwendungen für Rechenzentren und Serverräume veröffentlicht. Hinter dem Produktnamen System Center verbergen sich eine Reihe von Einzelprodukten und sog. Erweiterungen, die aktuell sogar eine plattformübergreifende Verwaltung von Servern und Applikationen unterstützen. Die Werbung verspricht eine Enterprise-Lösung, die sogar ITIL oder ähnlichen Standards genügen soll, verschweigt allerdings, dass erst mit den Service Packs und Erweiterungen die Produkte richtig erwachsen werden.
Derzeit verbirgt sich hinter der System Center-Familie die Verwaltung von virtuellen- und physikalischen Maschinen und deren Statusmeldungen. Unter Verwaltung versteht man das Warten von Software (Updates, Softwareverteilung), die Inventur und die Datensicherung (siehe auch Abbildung 1).
Mit Service Packs gewinnen neben dem System Center Configuration Manager 2007 SP1 oder R2 folgende System Center Produkte an Leistungsfähigkeit und Stabilität:
System Center Produkte sollen laut Microsoft den vollständigen Lebenszyklus unterstützen, womit aber nicht ein Plan-Do-Check-Act-Modell anderer Modelle gemeint ist. Von der Theorie her ist das „Plan-Do-Check-Act“-Lebenszyklusmodell ein Kreislauf stetiger Optimierung des IT-Service-Managements. Diesen Ansatz nimmt Microsoft auf und setzt ihn wie folgt um (siehe auch Abbildung 2):
Gemeinsam haben alle aktuellen System Center Produkte, dass sie über die Microsoft PowerShell zu verwalten sind, was den Einsatz von Skripten ermöglicht.
»1 »2 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2017149)