02.09.2008 | Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Andreas Donner
Microsoft basierende Netzwerke lassen sich mit System Center Configuration Manager (SCCM) 2007 zentral administrieren. Die Softwaresuite ermöglicht beispielsweise Computer mit standardisierter Softwareausstattung, indem Administratoren Informationen über Soft- und Hardware sammeln und als Basis für eine Softwareverteilung verwenden. Die jeweiligen Aufgaben auf den SCCM-Clientcomputern bewerkstelligen sogenannte Agenten, mit denen sich dieser Beitrag befasst.
Zunächst müssen Computer von SCCM ermittelt und als Client installiert sein, bevor SCCM-Agenten installiert werden können. Im Gegensatz zum Vorgänger Systems Management Server (SMS) verlangt der native Modus, dass den Clients vor der Installation von SCCM-Clientsoftware Zertifikate zur Authentifizierung ausgestellt worden sind.
Beim gemischten Modus reicht hingegen eine Bestätigung, die entweder manuell oder automatisch über eine vertraute Windows Domäne erfolgt. Es sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass die Clientinstallation von den Standortsystemen „Management Punkt“ sowie dem optionalen „Server Locator Punkt“ und dem „Fallback Status Punkt“ abhängt. Die optionalen Komponenten kommen zum Einsatz, wenn das Schema nicht erweitert wurde, oder – wie im Fall des Fallbacks – wenn Internetclients den Management Punkt nicht erreichen können.
Microsoft hat im Laufe der mehr als zehnjährigen Produktgeschichte die Agenten laufend erweitert und erneuert. SMS-Administratoren können ihr Wissen jedoch übernehmen und hier einsetzen, was die Einarbeitungszeit vereinfacht. Agenten werden wie früher in der Configuration Manager Konsole im Knoten Client Agents verwaltet. Folgende zehn Agenten stehen in dem getesteten englischen SCCM 2007 mit SP1 zur Verfügung:
Für Betriebssystem-Installationen ist kein Client Agent notwendig. Da die Funktion von Remote Tools selbsterklärend ist, wird diese Funktion im Artikel nicht weiter erläutert.
weitere Beiträge unserer SCCM-Reihe im Überblick:
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