14.09.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Klassische Netzwerkarchitekturen und -technologien werden nicht die Leistung und Funktionalität erbringen, die ein hoch entwickeltes, virtualisiertes Rechenzentrum (RZ) künftig verlangt. Was tun? Dienstleister Dimension Data bietet mit „Data Centre Networking (DCN) Assessment“ nun einen Service an, der die RZ-Struktur in punkto Technik aber auch auf die Unternehmensziele und die IT-Strategie überprüft.
„In den Rechenzentren setzt derzeit eine Veränderung ein, die seit der Ablösung der Mainframes am tiefsten greift“, sagt Gary Middleton, Business Development Manager Network Integration bei Dimension Data.
Neben dem Fakt, dass das Netzwerk bereits heute die Plattform für die Unternehmenskommunikation sei, stellten Megatrends wie Konsolidierung und Virtualisierung, wachsendes Datenvolumen, höher entwickelte und leistungsstärkere Computer zusätzliche neue Anforderungen an das Netzwerk. Dieser Trend dürfte sich sogar noch verstärken, so Middleton, da Unternehmen dazu übergehen, auf Cloud-Computing-Modelle und verbrauchsabhängige Preisansätze (Utility Computing) umzusteigen.
Die Folge: „Die klassischen Netzwerkarchitekturen und -technologien werden nicht mehr in der Lage sein, die benötigte Leistung und Funktionalität zu erbringen, um ein hoch entwickeltes und virtualisiertes Rechenzentrum effizient zu unterstützen“, so Middleton.
Um diesem Problem zuvorkommen zu können, habe Dimension Data das „Data Center Network Assessment“ entwickelt. Dieses Verfahren soll Kunden dabei unterstützen, ihre bestehende Netzwerkarchitektur im Rechenzentrum sowie die Rechenzentrumsstrategie und diejenigen Unternehmensziele, die mit dem Rechenzentrum zusammenhängen, zu überprüfen.
Middleton beschreibt das Konzept: „Wir arbeiten in drei Assessment-Phasen eng mit den Kunden zusammen. Wir wollen sichergehen, dass unsere Kunden eine praktische, zweckmäßige Roadmap an die Hand bekommen, mit der sie die am besten geeignete Netzwerkarchitektur für ihr Rechenzentrum umsetzen können.“
Feststellen (Discover): In dieser Phase werden auf dreifache Weise Daten des Kunden zusammengetragen: mit einem Vorab-Fragebogen, anhand von Netzwerk- und Rechenzentrums-Design-Plänen des Kunden und in einem interaktiven Workshop, der von einem Consultant geleitet wird.
Erstellen (Construct) und Empfehlen (Recommend): In diesen beiden Phasen analysiert ein Dimension-Data-Berater die gesammelten Daten und formuliert Beobachtungen und Empfehlungen. Zudem wird der Reifegrad der bestehenden Netzwerkarchitektur und Strategie des Rechenzentrums ermittelt.
Gleichzeitig entwickeln Berater und Kunden eine zukunftssichere Rechenzentrums-Netzwerk-Architektur, die das künftige Rechenzentrum und die Unternehmensziele unterstützt. Außerdem sprechen die Berater zur Verbesserung des Reifegrades Empfehlungen aus und erarbeiten eine Roadmap.
Schließlich führt das Assesment zur Ermittlung von Einsparpotenzialen und zur Verbesserung des Netzwerk-Managements sowie des -Support, verspricht der Anbieter.
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